Für wen
Inhaber und Geschäftsführung kleiner und mittlerer Metallbetriebe (Zerspanung, Umformung, Stahlbau), die eine konkrete Veränderung einführen wollen – neues ERP-System, neue Maschine mit anderem Bedienkonzept, neues Schichtmodell, neue Qualitätsdokumentation – und dabei auf Widerstand der Belegschaft stoßen oder das befürchten. Keine Vorkenntnisse zu Organisationsentwicklung nötig.
Was Sie danach können
- erklären, warum Veränderungen in eingespielten Betrieben besonders oft scheitern
- Widerstand als verständliche Reaktion einordnen, statt ihn nur als Störung zu bekämpfen
- die Belegschaft frühzeitig in eine Veränderung einbinden, statt sie vor vollendete Tatsachen zu stellen
- informelle Multiplikatoren im Betrieb erkennen und für eine Veränderung gewinnen
- frühe, sichtbare Erfolge gezielt einsetzen und mit Rückschlägen umgehen, ohne beim ersten Gegenwind zurückzurudern
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 107 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen: vom Widerstand über Kommunikation und Multiplikatoren bis zu Rückschlägen und typischen Fehlern. Am Ende ein Selbsttest zum Abschluss: 16 Fragen, zur Selbstkontrolle, beliebig wiederholbar. Nach Abschluss gibt es die Teilnahmebescheinigung als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Kein Coaching- oder Moderationsmandat für einen offen eskalierten Konflikt und keine Personalberatung – arbeitsrechtliche Fragen bei Widerstand oder Kündigung gehören zum Fachanwalt, betriebsverfassungsrechtliche Beteiligungspflichten sind nicht Gegenstand des Kurses. Es gibt keine Norm, gegen die Change Management geprüft wird – der Kurs ist reine Wissensvermittlung, kein Zertifizierungsnachweis. Für die langfristige Ausrichtung des Betriebs (Vision, Mission, Werte) gibt es einen eigenen Kurs.

