Für wen
Inhaber und Geschäftsführung kleiner und mittlerer Metallbetriebe (Zerspanung, Umformung, Stahlbau), die eine konkrete Veränderung einführen wollen – neues ERP-System, neue Maschine mit anderem Bedienkonzept, neues Schichtmodell, neue Qualitätsdokumentation – und dabei auf Widerstand der Belegschaft stoßen oder das befürchten. Keine Vorkenntnisse zu Organisationsentwicklung nötig.
Was Sie danach können
- erklären, warum Veränderungen in eingespielten Betrieben besonders oft scheitern
- Widerstand als verständliche Reaktion einordnen, statt ihn nur als Störung zu bekämpfen
- die Belegschaft frühzeitig in eine Veränderung einbinden, statt sie vor vollendete Tatsachen zu stellen
- informelle Multiplikatoren im Betrieb erkennen und für eine Veränderung gewinnen
- frühe, sichtbare Erfolge gezielt einsetzen und mit Rückschlägen umgehen, ohne beim ersten Gegenwind zurückzurudern
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 107 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen: vom Widerstand über Kommunikation und Multiplikatoren bis zu Rückschlägen und typischen Fehlern. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Kein Coaching- oder Moderationsmandat für einen offen eskalierten Konflikt und keine Personalberatung – arbeitsrechtliche Fragen bei Widerstand oder Kündigung gehören zum Fachanwalt, betriebsverfassungsrechtliche Beteiligungspflichten sind nicht Gegenstand des Kurses. Es gibt keine Norm, gegen die Change Management geprüft wird – der Kurs ist reine Wissensvermittlung, kein Zertifizierungsnachweis. Für die langfristige Ausrichtung des Betriebs (Vision, Mission, Werte) gibt es einen eigenen Kurs.

