Für wen
Metallverarbeitende Betriebe (Zerspanung, Umformung, Schweißkonstruktion, Stahlbau), deren Geschäftsführung, Qualitätssicherung oder Werkleitung prüfen wollen, ob und wie ein Einstieg in die wehrtechnische Lieferkette möglich ist — bevor eine Herstellerqualifikation beantragt oder der Defense-Readiness-Check von Invictix Systems gebucht wird. Vorausgesetzt wird betriebliches Grundwissen in Schweißen, Qualitätssicherung und Zertifizierungswesen, keine Vorkenntnisse zu DIN 2303 oder zur wehrtechnischen Lieferkette.
Was Sie danach können
- erklären, was DIN 2303 regelt, für wen sie gilt und wofür sie der Zugangsschlüssel ist
- Q1 bis Q4 richtig einordnen: Q1/Q2 sind werkstoffbezogen, Q3/Q4 produktbezogen — keine Steigerungsleiter
- für jede Q-Klasse benennen, was sich bei Qualitätssicherungssystem, Werkstoffzeugnissen, Verfahrensprüfung, Personal und Nahtgüte konkret ändert
- beschreiben, was eine Q3-Herstellerqualifikation für Panzerstahl zusätzlich verlangt — Kooperation mit der WTD 91, Prüfkörper, Beschusserprobung
- die Bauteilklassen BK 1 bis BK 4 unterscheiden und wissen, warum eine fehlende Einstufung automatisch ins schärfste Regime führt
- die Rollen von Schweißaufsicht, Stellvertreter und Prüfpersonal einordnen
- Ablauf einer Betriebsprüfung, Geltungsdauer einer Bescheinigung und die beteiligten Stellen (WIWeB, GSI, anerkannte Stellen, WTD 91) benennen
- einordnen, was ein Betrieb vor Antrag oder Defense-Readiness-Check vorbereiten muss, und DIN 2303 von ISO 9001, EN ISO 3834-2, EN 1090 und AQAP abgrenzen
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 121 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen: von den Grundlagen der Norm über die Q-Klassen, Panzerstahl als Q3-Sonderfall und Bauteilklassen bis zu Personal, Betriebsprüfung und Abgrenzung zu Nachbarregelwerken. Am Ende ein Abschlusstest mit 18 Fragen aus dem Prüfungspool, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF. Der Zugang gilt 90 Tage ab Freischaltung, ohne Konto.
Was der Kurs nicht ist
Keine Rechtsberatung, keine Vorbereitung durch eine anerkannte Stelle und kein Defense-Readiness-Check vor Ort. Er ersetzt keine Herstellerqualifikation nach DIN 2303 und zeigt nur, wo ein Betrieb vor dem Einstieg ansetzen muss.

