Für wen
Inhaber und Geschäftsführung von Metallverarbeitern und Lohnfertigern, die spüren, dass die eigene Organisation an der Verwaltung von Aufträgen, Terminen und Zahlen krankt – Aufträge auf Zuruf, Materialbestände nach Augenmaß, Rückfragen, weil niemand weiß, wo ein Auftrag gerade steht. Keine IT-Vorkenntnisse nötig.
Was Sie danach können
- erklären, warum man erst den eigenen Prozess verstehen muss, bevor man ihn digitalisiert
- beschreiben, was ein ERP-System grundsätzlich leistet und wie es sich von einer Sammlung einzelner Excel-Listen unterscheidet
- die typischen Module eines ERP-Systems für einen Fertigungsbetrieb benennen – Auftragsverwaltung, Materialwirtschaft, Betriebs-/Maschinendatenerfassung, Rechnungswesen
- die eigenen Anforderungen an ein System klären, bevor Anbieter verglichen werden
- die häufigsten Fallstricke bei ERP-Einführungen benennen, insbesondere die unveränderte Übernahme alter Excel-Abläufe
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 105 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen, mit einem durchgängigen, ausdrücklich als erfunden gekennzeichneten Beispielbetrieb (Zerspanungstechnik Bracke GmbH). Am Ende ein Abschlusstest mit 18 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Softwareauswahl und keine Kaufempfehlung – es werden bewusst keine konkreten Softwareprodukte oder Anbieter genannt, empfohlen oder bewertet. Kein IT-Projektmanagement-Lehrgang für Serverwahl, Cloud-Entscheidung oder Schnittstellenprogrammierung und kein Ersatz für eine Begleitung, wenn die eigene Einführung feststeckt.

