Für wen
Metallverarbeitende Betriebe und Lohnfertiger (Zerspanung, Umformung, Stahlbau), die ihre ersten Anfragen aus dem Ausland bekommen oder bereits einzelne Auslandskunden beliefern, aber die kaufmännischen Grundlagen des Exportgeschäfts nicht systematisch kennen. Adressaten: Inhaber, Vertrieb, Auftragsabwicklung. Kein Vorwissen zu Außenwirtschafts-, Zoll- oder Exportkontrollrecht nötig – kaufmännisches Grundverständnis (Angebot, Auftrag, Rechnung, Zahlungsziel) genügt.
Was Sie danach können
- erklären, worin sich das Exportgeschäft grundlegend vom Inlandsgeschäft unterscheidet
- die gängigen Incoterms-Klauseln einordnen und wissen, wer zu welchem Zeitpunkt Kosten und Risiko trägt
- Vorkasse, Akkreditiv und Dokumenteninkasso als Zahlungsabsicherung unterscheiden und einschätzen
- die Grundbegriffe der Zoll- und Ausfuhrformalitäten (EORI-Nummer, Ausfuhranmeldung) einordnen
- Exportkontrolle und Dual-Use-Güter als Begriff einordnen – mit klarer Abgrenzung, dass die Ausfuhrkontrolle für Kriegswaffen und Rüstungsgüter ein eigenes, hier nicht behandeltes Rechtsgebiet ist
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 135 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen, mit einem durchgängigen, ausdrücklich als erfunden gekennzeichneten Beispielgeschäft. Am Ende ein Abschlusstest mit 20 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Zoll-, Außenwirtschafts- oder Rechtsberatung im Einzelfall. Der Kurs behandelt bewusst nur das zivile Exportgeschäft – die Ausfuhrkontrolle für Kriegswaffen und Rüstungsgüter, besondere Endverbleibserklärungen und Rüstungsexportgenehmigungsverfahren sind nicht Teil dieses Kurses; dafür gibt es einen eigenen Kurs sowie den Defense-Readiness-Check. Kein UN-Kaufrecht (CISG), keine vertiefte Zolltarifierung.

