Für wen
Neu bestellte und angehende Geschäftsführer inhabergeführter GmbHs — insbesondere in der Metallverarbeitung, wo Werkleiter und leitende Angestellte häufig in die Geschäftsführung wechseln, ohne juristische Ausbildung. Auch für Gesellschafter, die eine Fremdgeschäftsführung bestellen und deren Pflichten verstehen wollen. Keine juristischen Vorkenntnisse nötig.
Was Sie danach können
- Organstellung und Anstellungsvertrag unterscheiden, Bestellung nach § 6 GmbHG und Abberufung nach § 38 GmbHG einordnen
- Einzel- und Gesamtvertretung unterscheiden und § 37 GmbHG erklären
- die Sorgfaltspflicht nach § 43 GmbHG und die Business Judgment Rule erläutern
- die Kapitalerhaltungsvorschriften der §§ 30, 31 GmbHG anwenden und typische Fallkonstellationen erkennen
- die Insolvenzantragspflicht nach § 15a InsO und das Zahlungsverbot nach § 15b InsO erklären, Zahlungsunfähigkeit von Überschuldung unterscheiden
- das Wettbewerbsverbot und die Geschäftschancenlehre einordnen
- Statusfragen bei Gesellschafter-Geschäftsführern benennen und wissen, wann ein Statusfeststellungsverfahren sinnvoll ist
- die wichtigsten Haftungsrisiken überblicken und die Grundfunktion einer D&O-Versicherung einordnen
- die zehn häufigsten Praxisfehler benennen, die Geschäftsführer persönlich teuer zu stehen kommen
So läuft der Kurs
Neun Lektionen mit 145 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen. Abschlusstest mit 20 Fragen aus dem Prüfungspool, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF. Der Zugang gilt 90 Tage ab Freischaltung, ohne Konto.
Was der Kurs nicht ist
Keine Rechtsberatung, keine juristische Qualifikation und kein Ersatz für anwaltliche oder steuerliche Beratung im Einzelfall. Er behandelt die GmbH als Grundfall — ein Gesellschafterkreis, keine Konzernstruktur, keine Krise als Ausgangslage.

