Für wen
CNC-Bediener, Programmierer und Vorarbeiter, die die Grundprinzipien einer Heidenhain-Steuerung bereits beherrschen (Nullpunkte, Werkzeugtabelle, Standardzyklen, Simulation) und jetzt mit komplexeren Programmen, Serienteilen und wiederkehrenden Geometrien effizienter arbeiten wollen. Der Grundkurs „Heidenhain-Steuerung — Grundlagen" wird als Vorstufe empfohlen.
Was Sie danach können
- Unterprogrammtechnik und Programmteilwiederholungen zur Strukturierung wiederkehrender Geometrien nutzen
- Muster- und Punktebearbeitung (Bohrbilder in Reihe, Kreis, Raster) einordnen
- das Konzept der Freikontur- bzw. FK-Programmierung und ihre Grenzen erklären
- eine Tasche mit Insel und die dazugehörige Bahnstrategie erklären
- Werkzeugkorrektur und Verschleißmanagement im Detail erklären
- Nullpunkttabellen und die Grundidee der Palettenverwaltung für Serienteile erklären
- das Wirkprinzip von Antastsystemen beschreiben
- Bearbeitungsreihenfolgen unter Rüst-/Nebenzeit-Gesichtspunkten beurteilen
- bei Maßabweichungen systematisch zwischen Programm, Werkzeug und Maschine unterscheiden
- die Grundidee von DNC-/Netzwerkanbindung und Datenmanagement erklären
- einordnen, wo die Grundlagen der 5-Achs-Bearbeitung ansetzen
So läuft der Kurs
Acht Lektionen, rund 175 Minuten Lesezeit (ca. 3,5 bis 4 Stunden mit Wissensfragen), in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 20 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF. Der Zugang gilt 90 Tage ab Freischaltung, ohne Konto.
Was der Kurs nicht ist
Maschinenspezifische Details wie Tastenbelegung und Menüführung einer bestimmten TNC-Generation sind nicht Teil des Kurses — diese sind im Maschinenhandbuch bzw. bei der Herstellerschulung zu prüfen. Keine Tiefe bei der 5-Achs-Bearbeitung, keine steuerungsspezifische Freikontur-Syntax, keine Aussage zu einer bestimmten CAM-Anbindung. Kein Ersatz für Maschinenhandbuch oder Herstellerschulung.

