Für wen
CNC-Bediener und Auszubildende, die an einer Heidenhain-TNC-Steuerung (Fräsen oder Drehen) arbeiten oder das lernen wollen — Einsteiger ohne Vorkenntnisse zu Heidenhain, aber auch Bediener, die bislang nur nach Zuruf oder eingefahrener Routine arbeiten.
Was Sie danach können
- erklären, was Klartext-/Dialogprogrammierung von klassischem G-Code unterscheidet
- Maschinen-Nullpunkt, Werkstück-Nullpunkt und Bezugspunkt unterscheiden
- den Aufbau eines Klartext-Programms benennen: Programmkopf, Werkzeugaufruf, Bearbeitungssätze, Programmende
- erklären, was in einer Werkzeugtabelle steht und warum falsche Daten zu Kollisionen führen
- das Wirkprinzip von Bohr-, Taschenfräs- und Konturfräszyklen beschreiben
- erklären, warum vor der ersten realen Bearbeitung eine Simulation gehört
- häufige Bedienfehler benennen und vermeiden
So läuft der Kurs
Acht Lektionen, rund 138 Minuten Lesezeit (ca. 2,5 bis 3 Stunden mit Wissensfragen), in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 18 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF. Der Zugang gilt 90 Tage ab Freischaltung, ohne Konto.
Was der Kurs nicht ist
Maschinenspezifische Details wie Tastenbelegung und Menüführung einer bestimmten TNC-Generation sind nicht Teil des Kurses — diese sind im Maschinenhandbuch bzw. bei der Herstellerschulung zu prüfen. Der Kurs vermittelt die Grundprinzipien der Klartextprogrammierung, ersetzt aber weder das Maschinenhandbuch noch eine Herstellerschulung.

