Für wen
Lohnfertigungsbetriebe der Metallverarbeitung (Zerspanung, Umformung, Stahlbau) — Inhaber, Geschäftsführung, Werkleitung, Arbeitsvorbereitung und alle, die Angebote kalkulieren oder Preise freigeben. Besonders geeignet für Betriebe, die ihre Stundensätze seit Jahren nur fortschreiben statt neu herzuleiten, oder die nicht wissen, ob ein einzelner Auftrag sich tatsächlich gerechnet hat. Kaufmännisches Grundverständnis reicht, keine Vorkenntnisse in Kostenrechnung nötig.
Was Sie danach können
- erklären, warum ein sauber kalkulierter Angebotspreis über Auftragserfolg entscheidet — nicht erst die Nachkalkulation am Jahresende
- einen Maschinenstundensatz nach der klassischen REFA-/VDI-Logik selbst herleiten
- Einzelkosten und Gemeinkosten unterscheiden und Zuschlagssätze korrekt bilden
- eine vollständige Zuschlagskalkulation vom Materialeinsatz bis zum Angebotspreis durchrechnen
- Ausschuss, Nacharbeit und Rüstzeiten einpreisen, statt sie zu schätzen oder zu vergessen
- den Deckungsbeitrag eines Auftrags berechnen und die Preisuntergrenze davon ableiten
- eine Nachkalkulation durchführen und mit dem Angebot vergleichen
- die häufigsten Kalkulationsfehler bei Lohnfertigern benennen und vermeiden
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit 155 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen, ausgerichtet an den sechs gewerteten Abschnitten des Kalkulations-Checks. Am Ende ein Abschlusstest mit 20 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF. Der Zugang gilt 90 Tage ab Freischaltung, ohne Konto.
Was der Kurs nicht ist
Keine betriebswirtschaftliche oder steuerliche Beratung im Einzelfall. Er bleibt bewusst auf Einstiegsniveau (eine Kostenstelle je Maschinengruppe, ein Auftrag zur Zeit) und ersetzt keine individuelle Kalkulationsberatung, wie sie der Kalkulations-Check oder die Technische Partnerschaft leisten.

