Für wen
Inhabergeführte Lohnfertigungsbetriebe der Metallverarbeitung – Inhaber, Geschäftsführung und Vertrieb, die Preise und Rabatte bisher überwiegend intuitiv statt strategisch setzen: Rabatte werden im Einzelfall entschieden, es gibt keine schriftliche Rabattstaffel, Preiserhöhungen werden gescheut oder unvorbereitet kommuniziert. Keine formale Pflichtvoraussetzung, hilfreich sind Grundkenntnisse zur Preisuntergrenze aus der Kalkulation.
Was Sie danach können
- Preisuntergrenze und Preisstrategie als zwei unterschiedliche Fragen unterscheiden und wissen, warum die Preisuntergrenze kein Zielpreis ist
- kostenorientierte und wertorientierte Preisbildung unterscheiden und einschätzen, wo wertorientierte Elemente für einen Lohnfertiger realistisch nutzbar sind
- die gängigen Rabattarten unterscheiden und ihre Wirkung auf die Marge berechnen
- eine schriftliche Rabattpolitik mit klaren Staffeln und Bedingungen entwickeln, statt jedem Kunden einzeln nachzugeben
- eine Preiserhöhung im richtigen Timing, mit nachvollziehbarer Begründung kommunizieren
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 140 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen: von der Preisuntergrenze über Rabattsystematik und Freigabegrenzen bis zur Preisgleitklausel bei volatilen Rohstoff- und Energiekosten. Ein durchgehendes, ausdrücklich als erfunden gekennzeichnetes Rechenbeispiel begleitet alle acht Lektionen. Am Ende ein Abschlusstest mit 20 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Verhandlungstechnik für das Gespräch am Kundentisch und keine Neuherleitung der Kalkulation – beides bleibt eigenen, weiterführenden Kursen vorbehalten. Der Kurs ist keine betriebswirtschaftliche oder rechtliche Beratung im Einzelfall und ersetzt keine individuelle Preisberatung.

