Für wen
QS-Verantwortliche, Geschäftsführung und Werkleitung in der Metallverarbeitung (Zerspanung, Umformung, Stahlbau) – besonders Betriebe, die die tatsächlichen Kosten schlechter Qualität nicht kennen, weil sie nirgends zusammengeführt erfasst werden. Kaufmännisches Grundverständnis genügt, keine Vorkenntnisse in Qualitätsmanagement nötig.
Was Sie danach können
- die drei Kostenarten des Qualitätskosten-Modells unterscheiden: Fehlerverhütungskosten, Prüfkosten und Fehlerkosten, und Beispiele aus dem eigenen Betrieb richtig zuordnen
- typische, oft übersehene Fehlerkostenbestandteile benennen – Nacharbeit, Reklamationsbearbeitung, Image- und Folgeschäden
- das Qualitätskosten-Eisberg-Prinzip erläutern: sichtbare Buchhaltungskosten versus verborgene Kosten
- ein einfaches Qualitätskosten-Reporting für den eigenen Betrieb skizzieren
- Qualitätskosten als Argument für eine Investitionsentscheidung in Prävention aufbereiten
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 135 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen, mit einem durchgängigen, ausdrücklich als erfunden gekennzeichneten Beispielbetrieb (Musterwerk Fräsentechnik GmbH). Die allgemeine Bandbreite der Qualitätskostenquote ist mit Quellen belegt (ASQ, Philip B. Crosby). Am Ende ein Abschlusstest mit 20 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Kein normspezifisches Kostenmodell (z. B. IATF 16949), keine statistische Prozessregelung und keine Prozesskostenrechnung für QS-Tätigkeiten im Detail. Er ergänzt den QS-Reifegrad-Check und den Kalkulations-Check um die Kostenperspektive, ersetzt sie aber nicht. Keine betriebswirtschaftliche Beratung im Einzelfall.

