Für wen
Fachkräfte, Auszubildende und die Arbeitsvorbereitung in der Metallverarbeitung, die ein solides Grundverständnis für den Werkstoff Stahl brauchen — unabhängig davon, ob Baustahl, Werkzeugstahl oder Edelstahl in der Hand ist. Auch als Einstieg für spätere Spezialwerkstoffe wie Panzerstahl geeignet. Kein Vorwissen nötig.
Was Sie danach können
- erklären, was Stahl von Gusseisen unterscheidet, und den Zusammenhang von Kohlenstoffgehalt und Gefüge einordnen
- Aufbau von Stahlkurzname und Werkstoffnummer in eigenen Worten erläutern
- Stahlgruppen unterscheiden — unlegierte Baustähle, Vergütungsstähle, Werkzeugstähle, nichtrostende Stähle
- Zugfestigkeit, Streckgrenze, Bruchdehnung, Härte und Zähigkeit definieren und gegeneinander abwägen
- Härten, Anlassen, Vergüten und Glühen in eigenen Worten beschreiben
- Werkstoffzeugnisse nach DIN EN 10204 (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) einordnen
- Korrosion und grundsätzliche Schutzprinzipien erklären
- Werkstoffwahl für ein Bauteil kriteriengestützt treffen und typische Verwechslungen vermeiden
So läuft der Kurs
Neun Lektionen, rund 135 Minuten Lesezeit (ca. 2,5 bis 3 Stunden mit Wissensfragen), in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 20 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF. Der Zugang gilt 90 Tage ab Freischaltung, ohne Konto.
Was der Kurs nicht ist
Legierungsmetallurgie im Detail, Schweißmetallurgie, normkonforme Prüfverfahren im Detail und werkstoffspezifische Zulassungsverfahren sind bewusst nicht Teil dieser Grundlagenstufe. Kein Ersatz für betriebliche Qualifizierung, Werkerprüfung oder Auditvorbereitung.

