Für wen
Metallverarbeitende Betriebe (Zerspanung, Umformung, Schweißkonstruktion, Stahlbau), die Aufträge mit Technischen Lieferbedingungen bekommen oder bekommen wollen — vor allem aus der Bundeswehr-/Rüstungsbeschaffung, aber auch von zivilen Großkunden. Adressat: Geschäftsführung, Qualitätssicherung, Arbeitsvorbereitung, Vertrieb.
Was Sie danach können
- erklären, was eine Technische Lieferbedingung ist und warum sie bindende Vertragsgrundlage wird
- eine TL von Herstellerqualifikation (DIN 2303) und allgemeiner Werkstoffnorm unterscheiden
- die Zeugnisarten nach DIN EN 10204 (2.1, 2.2, 3.1, 3.2) unterscheiden und einordnen
- den typischen Aufbau eines TL-Dokuments wiedererkennen
- eine eingehende TL-Anforderung im eigenen Betrieb auf Machbarkeit prüfen
- begründen, warum frühzeitige, dokumentierte Rückfragen an den Beschaffer Fehlkalkulationen vermeiden
- Konformität zu einer TL dokumentieren und typische Fehler im Umgang mit TL-Vorgaben benennen
So läuft der Kurs
Sieben Lektionen, rund 100 Minuten Lesezeit (ca. 2 Stunden mit Wissensfragen), in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 15 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF. Der Zugang gilt 90 Tage ab Freischaltung, ohne Konto.
Was der Kurs nicht ist
Er behandelt keine einzelnen TL-Nummern und keinen konkreten TL-Inhalt — konkrete Technische Lieferbedingungen sind beschafferspezifisch und oft vertraulich. Vermittelt wird das grundsätzliche Verständnis: Funktion, Verhältnis zu Norm und Herstellerqualifikation, typischer Aufbau, Zeugnissystematik und betriebliches Vorgehen. Kein Ersatz für eine betriebliche Vertragsprüfung oder die Auskunft des jeweiligen Beschaffers.

