
Cover mit Hilfe von KI erstellt.
Der Auftrag durch die Halle.
Produktionssteuerung für Metallbetriebe: vom Auftragseingang zum Lieferschein.
Die Maschine, die läuft, ist nicht das Problem. Der Auftrag, der liegt, ist es. Ein Auftrag verbringt in der Halle fast seine ganze Zeit mit Warten: zwölf Arbeitstage für zwei Stunden Arbeit sind in Metallbetrieben normal, und niemand sieht es, weil alle Maschinen laufen.
Das Buch zeigt Inhabern, Werkleitern, Arbeitsvorbereitern und Meistern in Metallbetrieben mit zehn bis 250 Leuten, wo die Zeit liegt, warum eine volle Halle eine langsame Halle ist und wie man den Engpass findet, der fast nie die teure Maschine ist. Wie man Termine zusagt, die halten, und Arbeitspläne schreibt, die entlasten. Wie man Aufträge freigibt, Reihenfolgen entscheidet, Eilaufträge bändigt, Rüstzeiten senkt, im Fluss prüft und Rückmeldungen bekommt, die die Leute mitmachen. Was Software kann und was nicht. Und wie die Rechnung am Versandtag entsteht.
Durch das Buch begleitet ein erfundener Lohnfertiger mit 52 Leuten, Brandt Metalltechnik, das erste Jahr seiner neuen Fertigungssteuerin Lena Haas: Am 5. Januar steht sie mit einer Auftragsmappe vor der Bandsäge, am Jahresende stehen 92 statt 68 Prozent Termintreue und fünf statt zwölf Tage Durchlaufzeit da, bei gleichem Maschinenpark. Mit 19 Kapiteln in vier Teilen, 31 Abbildungen, zwölf Rechen- und Arbeitsblättern, neun Checklisten, Glossar und Register.
324 Seiten im Format A5, Softcover, 45,00 €. ISBN 978-94-0396-575-8.
Vier Ausschnitte aus dem Buch
Vier Ausschnitte aus dem Buch – zwölf Tage für zwei Stunden, die Denkfalle Vollauslastung, die Säge als Engpass und Martin Brandts Satz über das Beschäftigen von Maschinen –, wörtlich aus der Druckfassung.

