Produkt

Defense-Readiness-Check

Zwei Tage vor Ort. Ein Fahrplan. Festpreis.

Immer mehr Metallbetriebe erhalten Anfragen aus der Wehrtechnik – und stellen nach Wochen fest, dass sie nicht liefern dürfen. Nicht wegen der Fertigung, sondern weil das Regelwerk ein anderes ist: DIN 2303 statt EN 1090, Schweißaufsicht mit Stellvertreter, Werkstoffe nach TL, und die Frage, für welchen Bedarfsträger überhaupt gefertigt werden soll. Für Lohnfertiger, Stahl- und Metallbauer, Zerspaner und Umformer mit 30 bis 300 Mitarbeitern.

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Die sieben Prüffelder
01

Werkstoffe

Ballistische Stähle (Armox, Ramor, SECURE, Mars, Difender), TL 2350, Bezug, Lagerung, Rückverfolgbarkeit.

02

Schweißtechnik

Ist-Stand gegen DIN 2303, realistische Herstellerqualifikation (Q1–Q3), Verfahrensprüfungen, Wärmeführung.

03

Personal

Schweißaufsicht nach ISO 14731 mit Stellvertreter, Schweißer- und zfP-Qualifikationen, Führungszeugnisse.

04

Fertigung

Schneiden nach TL, Zerspanung und Umformung hochfester Stähle, Kapazität, Genauigkeit.

05

QS-System

ISO 9001 / 3834-2, Prüfmittel, Dokumentation, Erstmusterprozess der Systemhäuser.

06

Sicherheit & Recht

Geheimschutz, Zuverlässigkeitsüberprüfung, Exportkontrolle (AWG, KrWaffKontrG), Vertragsklauseln.

07

Marktzugang

Passende Bedarfsträger und Tier-1/Tier-2, Lieferantenqualifikation, Q3-Antrag mit benanntem Auftrag.

Ablauf
Tag 0

Vorgespräch

Remote, rund eine Stunde. Unterlagenliste und Gesprächspartner werden abgestimmt.

Tag 1

Gespräche

Vor Ort, quer durch alle Ebenen: Inhaber, Schweißaufsicht, QS, Meister, Schweißer. Danach Betriebsrundgang.

Tag 2

Fertigung im Detail

Ein reales Bauteil von der Zeichnung bis zum Versand. Prüfung der Dokumentation, Abschlussgespräch mit Erstbewertung.

+10 Werktage

Schriftlicher Bericht

Reifegrad-Matrix, priorisierte Lückenliste, Empfehlung zur Zulassungsstufe, Fahrplan, Liste der anzusprechenden Stellen.

Ergebnis
  • Reifegrad-Matrix – Ampel je Prüffeld
  • Priorisierte Lückenliste
  • Empfehlung zur realistischen Zulassungsstufe (Q1, Q2 oder Q3)
  • Fahrplan mit Schritten, Kosten- und Zeitrahmen bis zur Zulassung
  • Liste der anzusprechenden Stellen (GSI/SLV, WIWeB, Bedarfsträger)
Konditionen
  • Festpreis für die zwei Tage vor Ort, zzgl. Reisekosten; den Preis nennen wir im Erstgespräch
  • 50 % bei Beauftragung, 50 % bei Übergabe des Berichts
  • Bericht innerhalb von 10 Werktagen nach Tag 2

Und danach: Zulassungsbegleitung

Wer die Zulassung nach DIN 2303 mit uns durchzieht, bucht die Zulassungsbegleitung: 2 Tage im Monat, Mindestlaufzeit 6 Monate. Bei Beauftragung innerhalb von vier Wochen nach Berichtsübergabe wird das Check-Honorar zur Hälfte angerechnet.

Mehr zur Technischen Partnerschaft
Mitwirkung Ihres Betriebs
  • Unterlagen vor Tag 1: Organigramm, Zertifikate, Qualifikationsnachweise, WPQR/WPS-Übersicht, Maschinenliste, ein Werkstoffzeugnis
  • Gesprächspartner an Tag 1 und Tag 2 verfügbar – auch Schweißer und Bediener, ohne Vorgesetzte
  • Zugang zu Fertigung, Lager, Prüfbereich und Dokumentation, ein interner Ansprechpartner
  • Ein reales Bauteil aus der laufenden Fertigung für die Prozessverfolgung an Tag 2
Was der Check nicht ist

Der Defense-Readiness-Check ist eine Standortbestimmung mit Fahrplan – keine Zertifizierung. Bescheinigungen nach DIN 2303 erteilen ausschließlich die anerkannten Stellen (GSI/SLV). Kein Vertriebsversprechen gegenüber Bedarfsträgern oder Systemhäusern, keine Rechtsberatung und keine Dauerbetreuung: Sie erhalten einen Fahrplan, den Sie selbst umsetzen können.

Fragen und Antworten

Wir haben EN 1090 EXC3 – reicht das nicht?

Nein. EN 1090 regelt Stahltragwerke als Bauprodukt – Statik, Bauaufsicht, CE-Kennzeichnung. Für ein Fahrzeugbauteil aus Panzerstahl zählt DIN 2303: vier Herstellerqualifikationen (Q1–Q4), Bescheinigung nur durch anerkannte Stellen, Schweißaufsicht mit Stellvertreter, Betriebsbeschreibung nach Anhang B.

Wie lange dauert die Zulassung realistisch?

9 bis 18 Monate bis zur Bescheinigung. Wer erst anfängt, wenn die Anfrage vom Systemhaus auf dem Tisch liegt, ist zu spät.

Wir haben schon Hardox geschweißt – ist Panzerstahl dasselbe?

Nein. Panzerstahl ist kein genormter Werkstoff, sondern Produktnamen wie Armox, Ramor, SECURE, Mars, Difender – niedriglegierte, vergütete martensitische Stähle. Grundsätzlich schweißbar, aber mit eigenen Regeln: wasserstoffarme Zusatzwerkstoffe, kontrollierte Vorwärmung, Zwischenlagentemperatur meist nicht über 180 bis 200 °C.

Können wir einen Q3-Antrag stellen, ohne dass ein Auftrag vorliegt?

Q1 oder Q2 geht ohne benannten Bedarf. Ein Q3-Erstantrag ohne benennbaren Auftrag und Bedarfsträger findet bei der WTD selten Berücksichtigung. Der Check klärt, welche Stufe realistisch ist.

Was fragt das Systemhaus bei der Lieferantenqualifikation?

Vor allem drei Dinge: Wer ist Ihre Schweißaufsicht, und wer vertritt sie? Zeigen Sie die Rückverfolgung von der Charge bis zum Bauteil. Wer ist bei Ihnen für Exportkontrolle und Geheimschutz verantwortlich?

Kontakt

Erstgespräch: 45 Minuten, remote, kostenfrei.

Schreiben Sie mir, wenn Panzerstahl, Nachfolge oder Beratung Ihr Thema ist.

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Adresse

Krähnockenstraße 35, 58091 Hagen