Schneidzeit: Vorschub beim thermischen und abrasiven Trennen
Richtwerte aus öffentlichen Herstellerangaben, ungeprüft; eigene Werte gehen vor.
Schneidzeit
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Haftungsausschluss: Alle Rechenhilfen, Formeln, Tabellen und Richtwerte auf dieser Seite dienen ausschließlich der Orientierung. Sie ersetzen weder die jeweils gültigen Normtexte noch die Angaben der Werkstoff- und Anlagenhersteller, keine Schweißanweisung und keine fachliche Prüfung im Einzelfall. Invictix Systems übernimmt keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität und haftet nicht für Schäden, die aus der Verwendung entstehen. Verbindlich sind allein die geltenden Normen, die Herstellerangaben und die eigene Fertigungserprobung.
Abrasiv-Wasserstrahl ist bei Panzerstahl das bevorzugte Verfahren, für alle Güten und Dicken: keine Wärmeeinflusszone, dafür ein leicht konischer Schnitt, der bei dicken Blechen und hohem Vorschub in der CAM kompensiert werden sollte. Faserlaser eignet sich für dünnere Bleche, bei hochharten Güten bis etwa 20 mm, mit einer Fuge meist unter 1 mm und einer Wärmeeinflusszone meist unter 3 mm. Plasma reicht bei hochharten Güten bis etwa 25 mm, mit 3 bis 4 mm Fuge und bis zu 5 mm Wärmeeinflusszone; Unterwasser-Plasma verringert Verzug und Wärmeeinflusszone zusätzlich. Autogen (Brennschneiden) geht bis etwa 100 mm, mit 2 bis 5 mm Fuge und 4 bis 10 mm Wärmeeinflusszone, aber nur mit Vorwärmung – unkontrolliertes Brennschneiden hochharter Panzerstähle erzeugt sonst Kaltrisse, typisch ab 20 bis 30 mm Dicke. Bei Plasma und Autogen braucht die Fertigung ein Aufmaß für Fuge und Wärmeeinflusszone, der erste Fräsgang an der thermisch geschnittenen Kante sollte mindestens 2 mm tief sein.
Rechenhilfe auf Basis von: Fachbuch, Kapitel 3; Richtwerte ungeprüft. Ersetzt weder Normtext noch Herstellerangaben noch eine Schweißanweisung.

