Für wen
Fachkräfte, Meister, Schichtleiter und QS-Verantwortliche in der Metallverarbeitung, die einen praxisnahen Einstieg in den Arbeitsschutz am eigenen Arbeitsplatz suchen: rechtlicher Rahmen, persönliche Schutzausrüstung (PSA), Schutz vor Lärm, Funkenflug und Gasen/Rauchen sowie Maschinenschutz. Auch für neue Mitarbeitende und Auszubildende als ergänzender Einstieg zur betrieblichen Unterweisung geeignet – ersetzt diese aber nicht. Kein arbeitsschutzrechtliches Vorwissen nötig.
Was Sie danach können
- den rechtlichen Rahmen des Arbeitsschutzes in Grundzügen einordnen (Arbeitsschutzgesetz, DGUV-Vorschriften, Rolle der Gefährdungsbeurteilung) und wissen, wo die verbindlichen betrieblichen Vorgaben zu finden sind
- die wichtigsten Arten persönlicher Schutzausrüstung (PSA) in der Metallverarbeitung benennen und wissen, wann welche PSA erforderlich ist
- Grundprinzipien des Schutzes vor Lärm, Funkenflug und gesundheitsschädlichen Gasen/Rauchen (insbesondere Schweißrauch) erklären
- Grundprinzipien des Maschinenschutzes (Schutzeinrichtungen, Not-Aus, Unterweisung) einordnen und erklären, warum eigenmächtige Veränderungen an Schutzeinrichtungen unzulässig sind
So läuft der Kurs
Vier kompakte Lektionen mit rund 55 Minuten Lesezeit – für den schnellen Einstieg, in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 8 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsunterweisung, keine arbeitsmedizinische Beurteilung und keine Gefährdungsbeurteilung – der Kurs ersetzt keine betriebliche Unterweisungspflicht nach dem Arbeitsschutzgesetz und den einschlägigen DGUV-Vorschriften. Anders als der bestehende ISO-45001-Check (normenbasierte Standortbestimmung auf Managementsystem-Ebene) vermittelt dieser Kurs praktisches Grundverständnis für den Arbeitsalltag und bereitet keine Zertifizierung vor. Keine individuelle anwaltliche oder arbeitsschutzfachliche Beratung im Einzelfall.

