Für wen
Inhaber, Geschäftsführung, Personalverantwortliche und Führungskräfte in Metallbetrieben ohne eigene Personal- oder Gesundheitsabteilung, die mit häufigen oder langen Krankheitsausfällen umgehen müssen und wissen wollen, was das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) gesetzlich vorschreibt und was darüber hinaus als freiwillige Gesundheitsförderung sinnvoll ist. Keine Vorkenntnisse nötig.
Was Sie danach können
- Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Arbeitsschutz und Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) begrifflich voneinander abgrenzen
- die gesetzliche BEM-Pflicht nach § 167 Abs. 2 SGB IX korrekt einordnen – wann sie entsteht, für wen sie gilt und was sie vom Arbeitgeber verlangt
- den typischen Ablauf eines BEM-Verfahrens beschreiben und die eigene Rolle als Führungskraft bei der Rückkehr eines Mitarbeiters nach langer Krankheit reflektieren
- freiwillige BGM-Maßnahmen benennen, die sich für einen Fertigungsbetrieb ohne großes Budget eignen
- psychische Belastung am Arbeitsplatz in der Gefährdungsbeurteilung einordnen und typische Fehler und Haftungsrisiken im Umgang mit BEM und Gesundheitsdaten benennen
So läuft der Kurs
Sieben Lektionen mit rund 105 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Rechtsberatung, keine arbeitsmedizinische Qualifikation und kein Ersatz für anwaltliche Beratung im Einzelfall – insbesondere nicht bei der Durchführung eines konkreten BEM-Verfahrens. Arbeitsschutz als eigene, umfassendere Pflicht nach dem Arbeitsschutzgesetz ist nicht Gegenstand dieses Kurses, außer dort, wo sich BGM und Arbeitsschutz unmittelbar berühren.

