Für wen
Blechbearbeiter, Stahlbauer und Lohnfertiger, die eine Laserschneidanlage betreiben oder eine Anschaffung prüfen, sowie Werkleiter und Meister, die Verfahrenswahl, Zeichnungsangaben und Angebote aus der Blechbearbeitung beurteilen müssen. Auch für Einkauf und Konstruktion, die verstehen wollen, was eine Zeichnungsangabe wie „ISO 9013, Bereich 2“ bedeutet. Keine Vorkenntnisse nötig.
Was Sie danach können
- die wichtigsten Trennverfahren für Blech (Scheren, Stanzen, Laserschneiden, Wasserstrahl-, Plasmaschneiden) einordnen und wissen, wofür sich welches eignet
- Faserlaser und CO2-Laser unterscheiden und einschätzen, welches Verfahren für welchen Werkstoff und welche Blechdicke infrage kommt
- eine Zeichnungsangabe nach DIN EN ISO 9013 (Schnittqualitätsbereiche, Maßtoleranzen) einordnen
- Biegeradius und Rückfederung beim Abkanten erklären und eine Faustregel zum Mindestbiegeradius anwenden
- typische Fehlerbilder einer Schnittkante (Grat, Anschmelzung, Wärmeeinflusszone) benennen und die Kantenangabe nach DIN ISO 13715 einordnen
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit 120 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen. Norminhalte stammen aus recherchierten Sekundärquellen und sind vor Veröffentlichung noch gegen den Originaltext zu prüfen. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine vollständige Toleranzrechnung nach ISO 9013, keine Schneiddaten-Parametrierung, keine Biegesimulation oder Abwicklungsberechnung. Kein Bezug zu DIN 2303 und wehrtechnischer Abnahme von Panzerstahlzuschnitten im Detail – dafür der Defense-Readiness-Check. Keine technische Beratung im Einzelfall.

