Für wen
Neue Fachkräfte, Auszubildende und Quereinsteiger in Zerspanung, Umformung und Stahlbau sowie kaufmännische Mitarbeitende (Arbeitsvorbereitung, Vertrieb, Einkauf), die verstehen wollen, was mit „die Zeichnung kommt aus dem CAD“ oder „das Programm läuft übers CAM“ gemeint ist – ohne selbst konstruieren oder programmieren zu müssen. Herstellerunabhängig, keine Erfahrung mit einer bestimmten Software nötig.
Was Sie danach können
- den Unterschied zwischen CAD (computerunterstütztem Konstruieren) und CAM (computerunterstütztem Fertigen) erklären und den Datenfluss vom Entwurf bis zum fertigen Werkstück grob nachvollziehen
- den Unterschied zwischen einer 2D-Zeichnung und einem 3D-Volumenmodell benennen und erklären, was featurebasiertes Modellieren und eine Baugruppe (Assembly) sind
- die wichtigsten Dateiformate und Schnittstellen (native Formate, neutrale Formate wie STEP, IGES, DXF) unterscheiden und einordnen, was bei einer Datenübergabe zwischen Firmen typischerweise schiefgehen kann
- in groben Zügen beschreiben, wie aus einem 3D-Modell im CAM-System ein Werkzeugweg entsteht, wozu ein Postprozessor gebraucht wird und warum eine Simulation vor dem ersten Span an der Maschine sinnvoll ist
So läuft der Kurs
Vier kompakte Lektionen mit rund 56 Minuten Lesezeit – für den schnellen Einstieg, in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 10 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Bedienungsanleitung für ein bestimmtes System (z. B. SolidWorks, Siemens NX, Autodesk Fusion, Mastercam, hyperMILL) und kein eigenständiges Konstruieren oder Programmieren. Auch keine CNC-Programmierung selbst (dafür die eigenständigen Kurse zu CNC-Programmierung und Heidenhain-Steuerungen). Wer im Betrieb konkret mit einem CAD- oder CAM-System arbeiten soll, braucht danach eine Einweisung am jeweiligen System – dieser Kurs schafft dafür das Begriffsfundament.

