Für wen
Geschäftsführer, Werkleiter und Einkäufer metallverarbeitender Betriebe, die Eisen-, Stahl- oder verwandte Metallerzeugnisse aus Nicht-EU-Ländern importieren oder deren Zulieferer das tun – und wissen wollen, was der CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) der EU für ihren Betrieb bedeutet. Keine Vorkenntnisse zu Emissionshandel oder Zollrecht nötig.
Was Sie danach können
- CBAM einordnen: Ziel, Zusammenhang mit dem EU-Emissionshandel (ETS), Zweck (Carbon Leakage verhindern)
- betroffene Güter und Sektoren erkennen, mit Fokus auf Eisen/Stahl (Warennummern Kapitel 72/73)
- den aktuellen Zeitplan einordnen: Regelphase seit 1.1.2026, Bagatellgrenze 50 Tonnen, Zertifikatsverkauf ab 1.2.2027
- einschätzen, ob der eigene Betrieb als Importeur oder über Zulieferer betroffen ist
- das Grundprinzip der eingebetteten Emissionen und die Nachweispflichten gegenüber Lieferanten verstehen
- den Zusammenhang zwischen CBAM-Zertifikaten und dem EU-ETS-Preis einordnen
- einen praktischen Fahrplan für die eigene Lieferkette ableiten
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit recherchiertem Stand vom 18.09.2026, in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Rechts-, Steuer- oder Zollberatung im Einzelfall, keine Berechnung der eingebetteten Emissionen für Ihren konkreten Betrieb. Die CBAM-Regelungsdetails ändern sich – alle Angaben sind mit Stand 18.09.2026 gekennzeichnet und sollten vor einer Entscheidung aktuell geprüft werden. Abgrenzung zu LkSG und Exportkontrolle wird im Kurs erklärt, aber nicht vertieft – dafür gibt es eigene Invictix-Kurse.

