Für wen
Inhaber, Geschäftsführung und Werkleitung von Metallverarbeitern und Lohnfertigern, die spüren, dass ihre Fertigung stärker vernetzt ist als früher, und verstehen wollen, welche Risiken daraus entstehen. Kein IT-Fachwissen nötig – nur, dass Sie einen Betrieb mit Maschinen, Steuerungen oder Fertigungs-IT führen oder mitleiten.
Was Sie danach können
- den Unterschied zwischen IT (Informationstechnik) und OT (Operational Technology, Betriebstechnik) erklären und wissen, warum OT-Security andere Prioritäten hat
- typische Angriffsflächen in einer vernetzten Fertigung benennen – Fernwartungszugänge, veraltete Maschinensteuerungen, USB-Schnittstellen, unsauber getrennte Netzwerke
- den Grundgedanken von Netzwerksegmentierung erklären und die Normenreihe IEC 62443 für industrielle Automatisierung in groben Zügen einordnen
- erklären, was die NIS2-Richtlinie und ihre deutsche Umsetzung für Metallbetriebe bedeuten können – auch als Lieferant eines regulierten Unternehmens
- organisatorische Basismaßnahmen ohne große Investition benennen und einen realistischen, schrittweisen Einstieg für den eigenen Betrieb skizzieren
So läuft der Kurs
Sieben Lektionen mit rund 95 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Zertifizierungsvorbereitung im Detail – dafür steht der eigenständige ISO-27001-Check. Kein IT-Sicherheitslehrgang und kein Penetrationstest-Training; die technische Umsetzung gehört in die Hände eines IT-Sicherheitsdienstleisters, konkrete Softwareprodukte oder Hersteller werden nicht genannt. Keine Rechtsberatung zu NIS2 oder anderen Gesetzen – ob und in welcher Kategorie ein konkreter Betrieb betroffen ist, ist eine Einzelfallfrage für einen auf IT-Recht spezialisierten Rechtsanwalt.

