Für wen
Inhaber, Geschäftsführung und Werkleitung von Metallverarbeitern und Lohnfertigern, die wissen wollen, was Betriebsdatenerfassung (BDE), Maschinendatenerfassung (MDE) und Manufacturing Execution Systeme (MES) leisten – und was nicht –, bevor sie eine Lösung anschaffen. Besonders für Betriebe, die heute noch mit Laufzetteln oder mündlichen Rückmeldungen arbeiten.
Was Sie danach können
- den Unterschied zwischen BDE, MDE und MES erklären und wissen, wie die drei Ebenen zusammenhängen
- die Stellung eines MES in der Automatisierungspyramide einordnen – zwischen ERP-Ebene und Maschinensteuerung
- typische Erfassungsmethoden (Rückmeldeterminal, Tablet, automatische Anbindung) unterscheiden und ihre Vor- und Nachteile benennen
- erklären, welche Kennzahlen sich aus BDE-/MDE-Daten ableiten lassen – insbesondere die Gesamtanlageneffektivität (OEE) und ihre drei Bestandteile
- die häufigsten Fehler bei der Einführung benennen, insbesondere zu viele Erfassungsfelder und fehlende Akzeptanz im Team
- erklären, warum erfasste Daten allein noch keinen Nutzen bringen, sondern erst Auswertung und Reaktion
- für den eigenen Betrieb einen realistischen, schrittweisen Einstieg skizzieren
So läuft der Kurs
Sieben Lektionen mit rund 95 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen, mit dem durchgängigen Beispielbetrieb Zerspanungstechnik Bracke GmbH. Vertieft das BDE/MDE-Modul aus „ERP und Digitalisierung im Mittelstand“, ohne sich zu doppeln. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Softwareauswahl und keine Kaufempfehlung – es werden bewusst keine konkreten Produkte oder Anbieter genannt. Kein Schnittstellen- oder Programmierlehrgang: die technische Anbindung an Maschinensteuerungen wird nur begrifflich erwähnt. Kein Ersatz für eine Begleitung bei der eigenen Systemeinführung.

