Für wen
Inhaber und Geschäftsführung inhabergeführter Metallbetriebe (Zerspanung, Umformung, Stahlbau), die einschätzen wollen, ob und wie sich die Entwicklung der Elektromobilität und des Fahrzeugleichtbaus auf ihr eigenes Werkstoff- und Fertigungsspektrum auswirken könnte – ohne bereits Automobilzulieferer zu sein. Keine Vorkenntnisse nötig.
Was Sie danach können
- die aktuelle Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland anhand belegter Zahlen einordnen, statt sich auf Bauchgefühl oder Schlagzeilen zu verlassen
- erklären, warum hoch- und ultrahochfeste Stähle im Fahrzeug-Leichtbau eine wichtige Rolle behalten, statt vollständig verdrängt zu werden
- den Begriff „Multi-Material-Mix“ verstehen und einordnen, welche Bauteile eher aus Stahl, welche eher aus anderen Werkstoffen gefertigt werden
- Batteriegehäuse und Strukturbauteile als neues, wachsendes Fertigungsfeld einordnen, ohne die eigene Betriebsgröße aus den Augen zu verlieren
- realistisch einschätzen, was diese Entwicklung für die eigene Zerspanung, Umformung oder den eigenen Stahlbau bedeuten könnte
- typische Fehler beim Einstieg in dieses Thema benennen – Überinvestition, blinder Aktionismus, aber auch vollständiges Ignorieren
So läuft der Kurs
Sechs Lektionen mit rund 100 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen. Marktzahlen sind mit Quelle und Datum belegt (VDA, KBA, Berylls, Fraunhofer, Stand 17.09.2026); wo keine belastbare Zahl auffindbar war, wird das offen benannt. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Kein technisches Fertigungshandbuch und keine Anlageempfehlung. Keine detaillierte Fertigungsanleitung für Batteriegehäuse oder Strukturbauteile, keine Investitionsrechnung für konkrete Maschinen und keine Bewertung einzelner OEM- oder Zulieferbeziehungen. Keine individuelle Investitions- oder Strategieberatung.

