Für wen
Inhaber, Geschäftsführung und Werkleitung von Metallverarbeitern und Lohnfertigern, die steigende Energiekosten spüren, aber noch keinen systematischen Blick auf den eigenen Energieverbrauch haben. Kein technisches Vorwissen zu Energietechnik nötig.
Was Sie danach können
- erklären, warum Energiemanagement in einem Metallbetrieb in erster Linie ein Kostenthema ist, nicht in erster Linie ein Umweltthema
- die wesentlichen Energieverbraucher im eigenen Betrieb identifizieren und grob einordnen
- den Unterschied zwischen Energieverbrauch und Energiekennzahl (spezifischer Energieverbrauch, EnPI) erklären
- Energiedaten aus vorhandenen Quellen – Zähler, Lastgang, Rechnungen – sinnvoll erfassen, statt neue Messtechnik unüberlegt zu kaufen
- typische Einsparpotenziale in einem Zerspanungs- oder Umformbetrieb benennen: Druckluft, Antriebe, Abwärme, Beleuchtung
- den Aufbau von ISO 50001 in groben Zügen einordnen und wissen, wann sich eine Zertifizierung lohnt
- für den eigenen Betrieb einen realistischen, mit einfachen Mitteln umsetzbaren Einstieg skizzieren
So läuft der Kurs
Sieben Lektionen mit rund 90 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen, mit dem durchgängigen, ausdrücklich als erfunden gekennzeichneten Beispielbetrieb Zerspanungstechnik Bracke GmbH. Zahlen zu Druckluft-Wirkungsgraden sind recherchiert und mit Quelle belegt. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Zertifizierungsvorbereitung im Detail – dafür steht der eigenständige ISO-50001-Check. Keine Energieberatung im Einzelfall: konkrete Einsparmaßnahmen und Investitionsentscheidungen gehören in die Hände eines Energieberaters oder Auditors. Kein Ersatz für Rechts- oder Steuerberatung zu Energiesteuervergünstigungen, Spitzenausgleich oder gesetzlichen Auditpflichten.

