Für wen
Inhabergeführte Metallverarbeiter, 9 bis 250 Mitarbeitende, die vor einer Investitionsentscheidung stehen – neue Maschine, Digitalisierung, Energieeffizienz – und wissen wollen, wo sie bei der Förderfrage ansetzen. Kaufmännisches Grundverständnis genügt, keine Vorkenntnisse in Förderrecht oder Antragswesen.
Was Sie danach können
- die vier Grundtypen der Förderung unterscheiden – Zuschuss, zinsgünstiges Darlehen, Bürgschaft, steuerliche Förderung – und wissen, welcher Typ zur eigenen Investition passt
- die grobe Struktur der deutschen Förderlandschaft aus Bund, Ländern und EU einordnen
- die KfW richtig einordnen: überwiegend Kredit-, nicht Zuschussgeber, mit Beantragung über die Hausbank
- am Beispiel eines bekannten Bundesprogramms nachvollziehen, wie schnell sich Förderbedingungen ändern können, und daraus die Konsequenz für die eigene Recherche ziehen
- einen praktischen Recherchefahrplan anwenden – offizielle Förderdatenbanken, Hausbank, IHK/Handwerkskammer, Fördermittelberater – und die häufigsten Fehler bei Förderanträgen vermeiden
So läuft der Kurs
Acht Lektionen, als Richtwert rund 2 Stunden inklusive Wissensfragen und Abschlusstest, in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 15 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Bewusst keine Liste „aktueller“ Förderprogramme – eine solche Liste wäre in wenigen Wochen veraltet. Keine Fördermittelberatung und keine Rechtsberatung im Einzelfall, keine Vorlage für einen konkreten Förderantrag und keine EU-Programmdetails über die allgemeine Einordnung hinaus. Wer nach dem Kurs eine konkrete Investition mit Förderbezug plant, findet die praktische Begleitung in der Technischen Partnerschaft oder bei Hausbank und Fördermittelberater.

