Für wen
Facharbeiter und Auszubildende, die an hydraulisch angetriebenen Maschinen (Pressen, Abkantbänke, Spannvorrichtungen) arbeiten und ihr Grundwissen auffrischen oder erstmals aufbauen wollen, sowie Werkleiter und Geschäftsführer, die verstehen wollen, worüber ihre Instandhaltung und ihre Maschinenlieferanten reden. Keine Vorkenntnisse in Fluidtechnik nötig. Besonders relevant für Betriebe in der Umformtechnik, wo hydraulische Pressen zur Kernausstattung gehören.
Was Sie danach können
- das Pascal'sche Prinzip erklären und die hydraulische Kraftübersetzung daraus ableiten
- die gängigen Pumpenbauarten (Zahnrad-, Flügelzellen-, Axialkolbenpumpe) nach Druckbereich einordnen
- Zylinderbauarten und Hydromotoren unterscheiden
- die wichtigsten Ventilarten benennen und ihre Schaltzeichen nach ISO 1219 grob lesen
- eine einfache Grundschaltung an einer Presse (Eilgang/Presshub/Rückhub) nachvollziehen
- die wichtigsten Sicherheitsaspekte hydraulischer Anlagen benennen (Drucküberwachung, Leckage-, Injektionsgefahr)
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 105 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen: von den physikalischen Grundlagen über Pumpen, Zylinder und Ventile bis zur Grundschaltung an einer Presse. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Proportional- oder Servohydraulik, keine elektrohydraulische Regelungstechnik im Detail, keine Anlagenauslegung und keine Instandhaltungspraxis (Dichtungswechsel, Fehlersuche an der Maschine). Er ersetzt keine Ausbildung zum Anlagenmechaniker und keine sicherheitstechnische Unterweisung nach Betriebsanweisung.

