Für wen
Metallverarbeitende Betriebe, die prüfen, ob und wo Automatisierung mit Industrierobotern oder Cobots für sie infrage kommt: Werkleiter und Geschäftsführer, die eine erste tragfähige Einordnung brauchen, bevor sie mit Integratoren oder Herstellern sprechen, sowie Facharbeiter, die im Betrieb mit einer neuen Roboter- oder Cobot-Zelle arbeiten werden. Keine Vorkenntnisse nötig. Der Kurs ersetzt keine Fachplanung durch einen Systemintegrator und keine sicherheitstechnische Beurteilung – er schafft die Grundlage für ein Gespräch auf Augenhöhe.
Was Sie danach können
- Bauarten von Industrierobotern (Knickarm, SCARA, Delta) und Auswahlkriterien einordnen
- erklären, was einen Cobot von einem klassischen Industrieroboter unterscheidet
- gängige Programmiermethoden im Überblick benennen (Teach-in, Offline-Programmierung, App-basiert)
- Grundprinzipien der Mensch-Roboter-Kollaboration und der Sicherheitsnormen (ISO 10218, ISO/TS 15066) einordnen
- typische Einsatzgebiete (Maschinenbeladung, Schweißen, Entgraten, Palettieren) den passenden Bauarten zuordnen
- die wesentlichen wirtschaftlichen Entscheidungskriterien vor einer Einführung benennen
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 120 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen: von den Bauarten über Programmierung und Sicherheit bis zur wirtschaftlichen Einordnung und den häufigsten Stolperfallen bei der Einführung. Am Ende ein Selbsttest zum Abschluss: 16 Fragen, zur Selbstkontrolle, beliebig wiederholbar. Nach Abschluss gibt es die Teilnahmebescheinigung als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine herstellerspezifische Programmierung im Detail (kein KUKA-, ABB- oder Fanuc-Code, keine UR-PolyScope-Anleitung), keine vollständige Risikobeurteilung nach Maschinenrichtlinie und kein Ersatz für einen Sicherheitsingenieur oder Systemintegrator. Amortisationszeiten sind als Bandbreite dargestellt, nicht als feste Rechengröße für den eigenen Betrieb.

