Für wen
Metallverarbeitende Betriebe, die prüfen, ob und wo Automatisierung mit Industrierobotern oder Cobots für sie infrage kommt: Werkleiter und Geschäftsführer, die eine erste tragfähige Einordnung brauchen, bevor sie mit Integratoren oder Herstellern sprechen, sowie Facharbeiter, die im Betrieb mit einer neuen Roboter- oder Cobot-Zelle arbeiten werden. Keine Vorkenntnisse nötig. Der Kurs ersetzt keine Fachplanung durch einen Systemintegrator und keine sicherheitstechnische Beurteilung – er schafft die Grundlage für ein Gespräch auf Augenhöhe.
Was Sie danach können
- Bauarten von Industrierobotern (Knickarm, SCARA, Delta) und Auswahlkriterien einordnen
- erklären, was einen Cobot von einem klassischen Industrieroboter unterscheidet
- gängige Programmiermethoden im Überblick benennen (Teach-in, Offline-Programmierung, App-basiert)
- Grundprinzipien der Mensch-Roboter-Kollaboration und der Sicherheitsnormen (ISO 10218, ISO/TS 15066) einordnen
- typische Einsatzgebiete (Maschinenbeladung, Schweißen, Entgraten, Palettieren) den passenden Bauarten zuordnen
- die wesentlichen wirtschaftlichen Entscheidungskriterien vor einer Einführung benennen
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 120 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen: von den Bauarten über Programmierung und Sicherheit bis zur wirtschaftlichen Einordnung und den häufigsten Stolperfallen bei der Einführung. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine herstellerspezifische Programmierung im Detail (kein KUKA-, ABB- oder Fanuc-Code, keine UR-PolyScope-Anleitung), keine vollständige Risikobeurteilung nach Maschinenrichtlinie und kein Ersatz für einen Sicherheitsingenieur oder Systemintegrator. Amortisationszeiten sind als Bandbreite dargestellt, nicht als feste Rechengröße für den eigenen Betrieb.

