Für wen
Inhaber, Geschäftsführung, Werkleiter und Meister in inhabergeführten Metallbetrieben (Zerspanung, Umformung, Stahlbau, 9 bis 250 Mitarbeiter), die im Alltag mit ausländischen Kunden, Lieferanten oder Mitarbeitern zu tun haben – auf der Werkhalle wie am Verhandlungstisch. Besonders geeignet, wenn erstmals ausländische Fachkräfte eingestellt oder ein neuer Auslandskunde oder -zulieferer aufgebaut wird. Keine Vorkenntnisse in Kulturtheorie nötig.
Was Sie danach können
- Missverständnisse erkennen und vermeiden, die aus unterschiedlichen Kommunikationsstilen entstehen – direkte und indirekte Ansprache in Werkhalle und Geschäftskontakt
- ein gemischtes Team so führen, dass unterschiedliche Erwartungen an Hierarchie und Beteiligung nicht zu Reibung, sondern zu klarer Zusammenarbeit führen
- mit unterschiedlichem Zeit- und Zusageverständnis umgehen, ohne Termine und Lieferzusagen zu gefährden
- mit ausländischen Geschäftspartnern verhandeln und Vertrauen aufbauen, auch bei unterschiedlicher Reihenfolge von Beziehung und Zahlen
- einen interkulturellen Konflikt klären, ohne dass jemand öffentlich bloßgestellt wird, und ausländische Fachkräfte fachlich wie sozial einbinden
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 135 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen, durchgehend anhand konkreter Alltagssituationen in Werkhalle und Geschäftskontakt statt akademischer Kulturtheorie. Am Ende ein Abschlusstest mit 20 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Kein Einstieg in Hofstede-Kulturdimensionen oder andere akademische Kulturmodelle – wo erwähnt, nur als Hintergrundkasten, nie Grundlage der Struktur. Keine interkulturelle Trainerausbildung und keine arbeitsrechtliche Beratung zu Beschäftigung ausländischer Fachkräfte (Aufenthaltsrecht, Anerkennung von Abschlüssen, Sozialversicherung).

