Für wen
Metallverarbeitende Betriebe und Lohnfertiger (Zerspanung, Umformung, Stahlbau), 9 bis 250 Mitarbeitende, die prüfen, ob und in welches Ausland sie liefern oder expandieren sollten – Inhaber, Geschäftsführung, Vertriebsleitung. Für den mittelständischen Betrieb mit begrenztem Aufwand gedacht, nicht für eine Konzern-Research-Abteilung. Kaufmännisches Grundverständnis genügt, keine Vorkenntnisse in Außenwirtschaft nötig.
Was Sie danach können
- die Grundbegriffe des Länderrisikos benennen – politisches Risiko, wirtschaftliches Risiko, Transferrisiko – und vom Wechselkursrisiko einer Einzeltransaktion unterscheiden
- Länderrisikoeinstufungen von Allianz Trade, Coface und der OECD-Länderrisikoklassifizierung für eine erste Einschätzung nutzen
- mit frei zugänglichen Quellen (Auswärtiges Amt, GTAI, Auslandshandelskammern) politische Stabilität und Zahlungsmoral eines Ziellands praktisch einschätzen
- Marktpotenzial und die für einen Metallverarbeiter relevanten Standortfaktoren (Infrastruktur, Lohnkosten, Rechtssicherheit, Zulieferketten) grob abschätzen
- die Ergebnisse in eine einfache Ampel-/Scoring-Übersicht für die eigene Entscheidung überführen
So läuft der Kurs
Sieben Lektionen mit rund 103 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen, mit einem durchgängigen, ausdrücklich als erfunden gekennzeichneten Beispielbetrieb, der zwei Zielländer vergleicht. Am Ende ein Abschlusstest mit 17 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Abwicklung der einzelnen Lieferung – Incoterms, Zahlungsabsicherung, Zoll- und Ausfuhrformalitäten sowie Exportkontrolle behandelt der Kurs „Exportgeschäft – Grundlagen“, der erst greift, nachdem die Länderentscheidung gefallen ist. Keine vertiefte volkswirtschaftliche Länderanalyse, keine kostenpflichtigen Auskunfteien und kein eigenes Länder-Scoring-Modell. Keine Markteinstiegs-, Rechts- oder Finanzberatung im Einzelfall.

