Für wen
Metallverarbeitende Betriebe (Zerspanung, Umformung, Stahlbau) mit bestehendem oder wachsendem Auslandsgeschäft, insbesondere Betriebe mit Fremdwährungsfakturierung oder größeren Einzelaufträgen, bei denen Zahlungsausfall oder Kursschwankung spürbar ins Gewicht fallen – Inhaber, Geschäftsführung, kaufmännische Leitung. Der Kurs „Exportgeschäft – Grundlagen“, insbesondere die Lektionen zu Zahlungsabsicherung und Währungsrisiko-Grundprinzip, wird vorausgesetzt und nicht wiederholt.
Was Sie danach können
- das Grundprinzip der Exportkreditversicherung und der deutschen Hermesdeckung erklären: Träger, Zweck, wann sie infrage kommt
- die wichtigsten Deckungsformen der Hermesdeckung sowie Selbstbehalt und vereinfachte Verfahren für kleinere Betriebe einordnen
- das Akkreditiv als Grundlage einer möglichen Vorfinanzierung durch die Hausbank einordnen
- Währungsoption und Devisenswap in ihren Grundzügen erklären und gegeneinander sowie vom Devisentermingeschäft abgrenzen
- eine Kosten-Nutzen-Abwägung treffen, ob sich eine Wechselkursabsicherung für einen konkreten Auftrag lohnt, und die Bausteine einer betrieblichen Hedging-Policy benennen
So läuft der Kurs
Sieben Lektionen mit rund 116 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen, mit Beispielrechnungen zu Absicherungsinstrumenten. Am Ende ein Abschlusstest mit 17 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Wiederholung der Zahlungsabsicherung (Vorkasse, Akkreditiv, Dokumenteninkasso) aus dem Kurs „Exportgeschäft – Grundlagen“ – die wird vorausgesetzt. Keine bankinterne Bepreisung von Optionen oder Swaps, kein Hedge Accounting nach IFRS/HGB und keine strukturierten Exportfinanzierungen im Detail. Keine Finanz-, Versicherungs- oder Rechtsberatung im Einzelfall.

