Für wen
Metallverarbeitende Betriebe (Zerspanung, Umformung, Stahlbau) mit bestehendem oder wachsendem Auslandsgeschäft, insbesondere Betriebe mit Fremdwährungsfakturierung oder größeren Einzelaufträgen, bei denen Zahlungsausfall oder Kursschwankung spürbar ins Gewicht fallen – Inhaber, Geschäftsführung, kaufmännische Leitung. Der Kurs „Exportgeschäft – Grundlagen“, insbesondere die Lektionen zu Zahlungsabsicherung und Währungsrisiko-Grundprinzip, wird vorausgesetzt und nicht wiederholt.
Was Sie danach können
- das Grundprinzip der Exportkreditversicherung und der deutschen Hermesdeckung erklären: Träger, Zweck, wann sie infrage kommt
- die wichtigsten Deckungsformen der Hermesdeckung sowie Selbstbehalt und vereinfachte Verfahren für kleinere Betriebe einordnen
- das Akkreditiv als Grundlage einer möglichen Vorfinanzierung durch die Hausbank einordnen
- Währungsoption und Devisenswap in ihren Grundzügen erklären und gegeneinander sowie vom Devisentermingeschäft abgrenzen
- eine Kosten-Nutzen-Abwägung treffen, ob sich eine Wechselkursabsicherung für einen konkreten Auftrag lohnt, und die Bausteine einer betrieblichen Hedging-Policy benennen
So läuft der Kurs
Sieben Lektionen mit rund 116 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen, mit Beispielrechnungen zu Absicherungsinstrumenten. Am Ende ein Selbsttest zum Abschluss: 17 Fragen, zur Selbstkontrolle, beliebig wiederholbar. Nach Abschluss gibt es die Teilnahmebescheinigung als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Wiederholung der Zahlungsabsicherung (Vorkasse, Akkreditiv, Dokumenteninkasso) aus dem Kurs „Exportgeschäft – Grundlagen“ – die wird vorausgesetzt. Keine bankinterne Bepreisung von Optionen oder Swaps, kein Hedge Accounting nach IFRS/HGB und keine strukturierten Exportfinanzierungen im Detail. Keine Finanz-, Versicherungs- oder Rechtsberatung im Einzelfall.

