Für wen
Meister, Schichtleiter, Teamleiter und Werkleiter in der Fertigung, die im Alltag zwischen zerstrittenen Mitarbeitern, verhärteten Fronten zwischen Abteilungen (etwa Fertigung gegen Qualitätssicherung oder Einkauf gegen Produktion) oder Spannungen im Schichtbetrieb vermitteln müssen – meist ohne dafür ausgebildet zu sein. Keine Vorkenntnisse in Konfliktmoderation nötig.
Was Sie danach können
- typische Ursachen und Frühwarnzeichen von Konflikten in der Fertigung erkennen, bevor sie eskalieren
- Sach-, Beziehungs- und Verteilungskonflikte unterscheiden und je nach Konfliktart unterschiedlich reagieren
- die eigene Rolle im Konflikt reflektieren – Moderator statt Partei, auch wenn man selbst betroffen ist
- ein Klärungsgespräch zwischen zwei oder mehr Beteiligten strukturiert vorbereiten und führen
- einschätzen, wann ein eskalierender Konflikt Moderation übersteigt und externe Hilfe braucht
- mit Konflikten umgehen, die durch Schichtwechsel und wechselnde Teamzusammensetzung erschwert werden
- eine tragfähige Vereinbarung nach einem Konfliktgespräch festhalten und nachfassen, statt das Thema fallen zu lassen
So läuft der Kurs
Sieben Lektionen mit rund 110 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF. Der Kurs vertieft, was im Kurs „Mitarbeiterführung in der Fertigung“ auf einer Lektion angerissen wird – Konflikttypen, Eskalationsverlauf, abteilungsübergreifende Konflikte, Vereinbarung und Nachfassen.
Was der Kurs nicht ist
Keine Mediationsausbildung und keine psychologische oder juristische Qualifikation. Kein Coaching- oder Moderationsmandat für einen bereits offen eskalierten Konflikt – dafür braucht es externe Unterstützung im Einzelfall. Keine betriebswirtschaftliche oder personalrechtliche Beratung.

