Für wen
Inhabergeführte Metallverarbeiter (Zerspanung, Umformung, Stahlbau), 9 bis 250 Mitarbeitende, die einen Auslandsmarkt nicht nur mit Einzellieferungen bedienen, sondern dauerhaft und strukturiert erschließen wollen – Inhaber, Geschäftsführung, Vertriebsleitung. Kaufmännisches Grundverständnis genügt, Kenntnisse aus dem Kurs „Exportgeschäft – Grundlagen“ sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Was Sie danach können
- die vier grundlegenden Markteintrittsformen (Direktvertrieb, Zwischenhändler/Importeur, Vertriebspartner, eigene Tochtergesellschaft/Joint Venture) nach Kapitaleinsatz, Kontrolle und Risiko einordnen
- den Handelsvertreter nach § 84 HGB und seinen Ausgleichsanspruch nach § 89b HGB als Kostenfaktor am Vertragsende einschätzen
- Vertriebspartner und Handelsvertreter unterscheiden und die wichtigsten Vertragspunkte (Gebietsschutz, Exklusivität, Mindestabnahme, Laufzeit) benennen
- einschätzen, wann eine eigene Auslandstochter oder ein Joint Venture sinnvoll ist, und deren Kapitalbedarf und Risiko einordnen
- anhand eines Entscheidungsrasters eine passende Markteintrittsform für den eigenen Betrieb vorauswählen und typische Fehler vermeiden
So läuft der Kurs
Sieben Lektionen mit rund 103 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen, mit einem durchgängigen, ausdrücklich als erfunden gekennzeichneten Beispielbetrieb. Am Ende ein Abschlusstest mit 17 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Abwicklung einer einzelnen Auslandslieferung – Incoterms, Zahlungsabsicherung, Zoll und Exportkontrolle behandelt der Kurs „Exportgeschäft – Grundlagen“, der hier nicht wiederholt wird. Keine vertiefte Vertragsgestaltung für Handelsvertreter- oder Gesellschaftsverträge, keine länderspezifische Rechts- oder Steuerberatung und kein Beteiligungscontrolling für laufende Auslandsgesellschaften.

