Für wen
Facharbeiter und Auszubildende, die Grundwissen zu Maschinenelementen auffrischen wollen (Konstruktion, Instandhaltung, Montage), sowie Werkleiter und Geschäftsführer, die verstehen wollen, worüber ihre Konstrukteure und Monteure reden, ohne selbst zu konstruieren. Kein Studium nötig, ein Grundverständnis vom Werkstattbetrieb hilft. Der Kurs behandelt die sechs zentralen Grundgruppen auf Grundlagenniveau, nicht als Konstruktionshandbuch für die Berechnung im Einzelfall.
Was Sie danach können
- Schrauben- und Gewindeverbindungen nach DIN 13 einordnen, Festigkeitsklassen lesen
- Wälzlagerbauarten unterscheiden und den Grundgedanken der nominellen Lebensdauer einordnen
- das hydrodynamische Gleitlager erklären und gegenüber dem Wälzlager abgrenzen
- Wellen und die gängigen Wellen-Naben-Verbindungen (Passfeder, Keilwelle, Pressverband) unterscheiden
- starre, drehelastische und schaltbare Kupplungen nach Funktion unterscheiden
- Zahnradtriebe und Riementriebe nach Bauart, Übersetzung und Einsatzzweck einordnen
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 110 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen: von Schraubverbindungen über Lager und Wellen bis zu Kupplungen, Zahnrad- und Riementrieben. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine vertiefte Auslegungsrechnung (Wellenberechnung nach DIN 743, Wälzlager-Lebensdauerberechnung, Verzahnungsgeometrie im Detail), keine Getriebekonstruktion und keine werkstoffspezifische Sonderauslegung. Er ersetzt keine Konstrukteursausbildung und kein Maschinenbaustudium.

