Für wen
Facharbeiter und Auszubildende, die mit pneumatisch gesteuerten Vorrichtungen, Spannmitteln oder Handlingzellen arbeiten und ihr Grundwissen auffrischen oder erstmals aufbauen wollen, sowie Werkleiter und Geschäftsführer, die verstehen wollen, was ihre Instandhaltung meint, wenn sie über Wegeventile oder Signalüberschneidung spricht. Keine Vorkenntnisse in Fluidtechnik nötig. Der Kurs ist bauteil- und schaltungsorientiert, unabhängig davon, ob Festo-, SMC- oder Bosch-Rexroth-Komponenten verbaut sind.
Was Sie danach können
- einordnen, wo Pneumatik in der Fertigung sinnvoll ist und wo ihre Grenzen liegen
- den Weg der Druckluft von der Erzeugung bis zum Verbraucher nachvollziehen (Kompressor, Netz, Wartungseinheit)
- Druckluftqualität nach ISO 8573-1 einordnen
- einfach- und doppeltwirkende Zylinder sowie die gängigen Bauformen nach ISO 15552 unterscheiden
- Wegeventile nach ISO 1219 lesen und dem passenden Zylindertyp zuordnen
- Grundschaltungen (Selbsthaltung, einfache Folgesteuerung) lesen und Signalüberschneidung erklären
So läuft der Kurs
Sieben Lektionen mit rund 110 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen: von der Druckluftaufbereitung über Zylinder und Ventile bis zu Grundschaltungen und Sicherheit. Am Ende ein Abschlusstest mit 14 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Proportional- oder Servopneumatik, keine SPS-Programmierung elektropneumatischer Schaltungen im Detail, keine Vakuumtechnik als eigenes Thema und keine Fehlersuche an bestehenden Anlagen. Er ersetzt keine elektrotechnische oder pneumatische Fachausbildung und keine Unterweisung an einer konkreten Anlage.

