Für wen
Zerspanungs-, Umform- und Stahlbaubetriebe mit häufigen Rüstwechseln und kleinen bis mittleren Losgrößen – genau die Betriebe, bei denen Rüstzeit den Stückpreis am stärksten belastet. Werkleitung, Meister, Arbeitsvorbereitung und alle, die Rüstvorgänge selbst planen oder durchführen. Keine Pflichtvoraussetzung; wer den Kurs „Lean Management und KVP“ kennt, hat das Grundprinzip bereits kurz gesehen, dieser Kurs geht deutlich darüber hinaus.
Was Sie danach können
- das SMED-Grundprinzip (intern/extern) erklären und die acht klassischen SMED-Techniken nach Shigeo Shingo benennen
- einen eigenen Rüstvorgang systematisch beobachten und mit Video-/Zeitanalyse und Erfassungsbogen aufnehmen
- Tätigkeiten korrekt in intern und extern einteilen und begründete Vorschläge zur Umwandlung entwickeln – einschließlich der Grenzen
- praktische Werkzeuge zur Verkürzung der internen Rüstzeit einordnen: Parallelisierung, Schnellspannsysteme, Voreinstellgeräte, Standardisierung
- einen eigenen SMED-Workshop planen und durchführen und die erzielte Rüstzeitverkürzung dauerhaft absichern
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit 115 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen, mit zwei fiktiven Praxisbeispielen aus Abkantpresse und CNC-/Schweißvorrichtung. Am Ende ein Selbsttest zum Abschluss: 18 Fragen, zur Selbstkontrolle, beliebig wiederholbar. Nach Abschluss gibt es die Teilnahmebescheinigung als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Wiederholung des Kurses „Lean Management und KVP“ – dort ist SMED nur eine einzelne Lektion auf Einstiegsniveau, hier folgen die acht Techniken im Detail, praktische Aufnahme- und Umsetzungswerkzeuge und ein vollständiger Workshop-Ablaufplan. Keine betriebswirtschaftliche Beratung im Einzelfall, keine Anrechnung zwischen beiden Kursen.

