Für wen
Facharbeiter und Auszubildende, die Schleifen als Fertigungsverfahren neu lernen oder ihr Grundwissen strukturieren wollen, sowie Werkleiter und Geschäftsführer, die verstehen wollen, worüber ihre Schleifer und Qualitätssicherung reden, ohne selbst an der Schleifmaschine zu stehen. Keine formale Voraussetzung. Der Kurs behandelt die Grundlagen des Verfahrens, keine steuerungsspezifische Programmierung von Schleifmaschinen.
Was Sie danach können
- Schleifen nach DIN 8589 als Spanen mit geometrisch unbestimmter Schneide einordnen
- die wichtigsten Schleifverfahren (Rund-, Flach-, Spitzenlos-, Innenrundschleifen) unterscheiden
- Schleifkornarten (Korund, Siliciumcarbid, CBN, Diamant) nach Eigenschaften und Einsatzgebiet einordnen
- Aufbau und Kennzeichnung einer Schleifscheibe lesen und Bindungsarten unterscheiden
- Schleifparameter und die Notwendigkeit des Abrichtens einordnen
- typische Schleiffehler (Schleifbrand, Rattermarken, Maßabweichungen) einer wahrscheinlichen Ursache zuordnen
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 95 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen: von der Verfahrenseinordnung über Schleifscheibe und Parameter bis zu Fehlerbildern und Sicherheit. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine maschinen- oder steuerungsspezifische Programmierung von CNC-Schleifmaschinen, keine Auslegung kompletter Schleifprozesse für einen bestimmten Werkstoff, keine Sonderverfahren wie Gewinde- oder Profilschleifen im Detail und keine Werkstattpraxis wie das eigenständige Abrichten. Er ersetzt keine betriebliche Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker und keine Unterweisung an einer konkreten Schleifmaschine.

