Für wen
Werkleiter, QS-Verantwortliche und Geschäftsführer in der Metallverarbeitung, die verstehen wollen, was eine Schweißerprüfung und eine Verfahrensprüfung bedeuten, wie der Ablauf grundsätzlich funktioniert, wie lange Prüfungen gelten und warum das für Angebote, Ausschreibungen und Zulassungen — auch in der wehrtechnischen Lieferkette — wichtig ist. Der Kurs richtet sich an die Führungs- und Organisationsebene, nicht an Schweißer, die sich auf ihre Prüfung vorbereiten.
Was Sie danach können
- erklären, warum Schweißerprüfung (Person) und Verfahrensprüfung (Verfahren) getrennt nachgewiesen werden
- den Ablauf einer Schweißerprüfung in eigenen Worten beschreiben
- erklären, was eine Prüfposition ist und warum der Geltungsbereich eng an die geprüften Bedingungen gebunden ist
- einordnen, wie Gültigkeit, Verlängerung und Requalifizierung grundsätzlich funktionieren
- das Grundprinzip von Verfahrensprüfung, Schweißanweisung (WPS) und Prüfprotokoll (WPQR) erklären
- den Bezug zu Angeboten, Ausschreibungen und zur Herstellerqualifikation nach DIN 2303 einordnen
- benennen, welche Aufgaben im Betrieb entstehen: Nachweisführung, Fristenüberwachung, Personalplanung
So läuft der Kurs
Sieben Lektionen mit rund 100 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen. Nach jeder Lektion Wissensfragen zur Selbstkontrolle, am Ende ein Selbsttest zum Abschluss: 20 Fragen, zur Selbstkontrolle, beliebig wiederholbar. Nach Abschluss gibt es die Teilnahmebescheinigung als PDF. Der Zugang gilt 90 Tage ab Freischaltung, ohne Konto.
Was der Kurs nicht ist
Keine Schweißerprüfung, keine Prüfungsvorbereitung und keine Zertifizierung. Wer selbst schweißt, legt die Prüfung praktisch bei einer dafür zuständigen Stelle ab. Der Kurs ersetzt keine Verfahrensprüfung, keine Schweißaufsicht und keine Auditvorbereitung. Den Schweißverfahren und der Nahtprüfung selbst widmet sich der Kurs „Schweißen und Schweißnahtprüfung — Grundlagen“.

