Für wen
Werkleitung, Schichtführung, Meisterinnen und Meister sowie Geschäftsführung von Metallverarbeitern und Lohnfertigern, die ihre Fertigung heute überwiegend reaktiv steuern und eine tägliche, kennzahlenbasierte Steuerung direkt am Ort der Wertschöpfung aufbauen wollen. Keine Vorkenntnisse nötig.
Was Sie danach können
- erklären, was Shopfloor-Management bedeutet und warum es Führung direkt am Ort der Wertschöpfung verlangt, nicht nur im Büro
- den Aufbau eines Shopfloor-Boards mit Ampel-Logik erklären und ein einfaches Board für den eigenen Bereich skizzieren
- die richtige Anzahl und Auswahl von Kennzahlen für ein Board treffen – wenige, aussagekräftige statt einer Kennzahlenflut
- ein tägliches Shopfloor-Meeting strukturiert durchführen: Ablauf, Dauer, Rollen, Umgang mit Abweichungen
- den Unterschied zwischen Frühindikatoren zur Steuerung und Spätindikatoren zur Rückschau erklären
- typische Fehler bei der Einführung benennen, insbesondere zu viele Kennzahlen und ein Board, das nur der Show dient
- für den eigenen Betrieb einen realistischen, schrittweisen Einstieg skizzieren
So läuft der Kurs
Sieben Lektionen mit rund 95 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen, mit dem durchgängigen Beispielbetrieb Zerspanungstechnik Bracke GmbH. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Softwareauswahl – Boards können physisch oder digital umgesetzt werden, es werden keine konkreten Produkte genannt. Kein vollständiger Lean-Management-Lehrgang – dafür der eigenständige Kurs „Lean-Management und KVP“. Kein Ersatz für eine Einführungsbegleitung, wenn die Umsetzung im eigenen Betrieb feststeckt.

