Für wen
Metallverarbeiter mit Serienfertigung (Zerspanung, Umformung, Stahlbau), Qualitätsverantwortliche, Werkleiter und Meister – besonders Zulieferer, die ihren Kunden regelmäßig cp/cpk-Nachweise oder Erstmusterprüfberichte liefern müssen. Grundrechenarten (Mittelwert, Streuung) werden an Beispielen erklärt, nicht vorausgesetzt.
Was Sie danach können
- Zufallsstreuung und außergewöhnliche Streuung (Sonderursache) an einem Beispiel unterscheiden
- eine Regelkarte lesen: Eingriffsgrenzen von Toleranzgrenzen unterscheiden und ein „außer Kontrolle“-Signal erkennen
- eine x-quer/R-Karte in der Praxis führen: Stichproben ziehen, Mittelwert und Spannweite eintragen
- cp und cpk berechnen und interpretieren, einschließlich der in der Praxis üblichen Mindestwerte (1,33 laufende Serie, 1,67 sicherheitsrelevant)
- Prozessfähigkeit (cp/cpk, langfristig) von Maschinenfähigkeit (cm/cmk, kurzfristig) unterscheiden und richtig reagieren, wenn ein Prozess „außer Kontrolle“ gerät
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit 115 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen, mit fiktiven, ausdrücklich gekennzeichneten Rechenbeispielen. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine betriebsspezifische Einführung (Merkmalauswahl, Stichprobenfrequenz, Software-Anbindung an die Maschine) – das ist Sache der Technischen Partnerschaft, nicht dieses Kurses. Keine attributiven Regelkarten, keine Messsystemanalyse (MSA) und keine QM-Systemzertifizierung (IATF 16949, ISO 9001).

