Für wen
Fachkräfte, Meister und QS-Verantwortliche in der Metallverarbeitung, die einen kompakten Überblick über Fügeverfahren jenseits des Schweißens suchen – Löten, Kleben, Nieten und Schrauben. Für alle, die diese Verfahren selbst anwenden, in der Konstruktion vorgeben oder bei der Angebotsprüfung einordnen müssen, welches Fügeverfahren für eine Aufgabe sinnvoll ist. Keine Vorkenntnisse zu Fügeverfahren nötig.
Was Sie danach können
- die vier Fügeverfahren Löten, Kleben, Nieten und Schrauben in lösbare und unlösbare bzw. stoffschlüssige, kraftschlüssige und formschlüssige Verbindungen einordnen und begründet unterscheiden, wann welches Verfahren infrage kommt
- das Grundprinzip des Weich- und Hartlötens erklären und typischen Anwendungsfällen zuordnen
- das Grundprinzip des Klebens in der Metallverarbeitung erklären, gängige Klebstoffarten benennen und deren Grenzen einordnen
- Nieten und Schrauben als mechanische Fügeverfahren unterscheiden und erklären, wann eine lösbare Verbindung (Schrauben) einer unlösbaren (Nieten) vorzuziehen ist
So läuft der Kurs
Vier kompakte Lektionen mit rund 60 Minuten Lesezeit – für den schnellen Einstieg, in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 10 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Kein Ersatz für den Kurs „Schweißen und Schweißnahtprüfung“ – dieser Kurs stellt die vier Alternativen bzw. Ergänzungen zum Schweißen vor und wiederholt das Schweißen selbst nicht. Keine Fachplanung im Einzelfall und kein Ersatz für die betriebliche Verfahrensfreigabe, eine Verbindungsauslegung im Einzelfall oder die technische Abnahme durch den Auftraggeber/Zeichnungssteller.

