Für wen
Neue Fachkräfte, Auszubildende und Quereinsteiger in Zerspanung und Umformung, die verstehen wollen, warum ein Bauteil in einer bestimmten Vorrichtung gespannt wird. Auch geeignet für Arbeitsvorbereitung und Konstruktion, die eine erste Einordnung zum Thema Vorrichtungsbau brauchen. Keine Vorkenntnisse nötig.
Was Sie danach können
- die zwei Hauptaufgaben einer Vorrichtung (Positionieren und Spannen) benennen und erklären, warum beide notwendig, aber unterschiedlich sind
- das 3-2-1-Prinzip zur eindeutigen Positionierung eines Werkstücks erklären und einordnen, warum eine Überbestimmung vermieden werden muss
- die Grundprinzipien des Spannens (Kraft- und Formspannung) unterscheiden und erklären, wie zu hohe oder falsch angesetzte Spannkräfte ein Bauteil beeinträchtigen können
- die wichtigsten Ausgangsfragen für die Konstruktion einer Vorrichtung benennen (Bauteilfunktion, Toleranzen, Stückzahl, Bearbeitungsfolge) und einordnen, warum sie am Anfang jeder Vorrichtungskonstruktion stehen
So läuft der Kurs
Vier kompakte Lektionen mit rund 53 Minuten Lesezeit – für den schnellen Einstieg, in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 10 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine konstruktive Detailauslegung einer konkreten Vorrichtung (Berechnung von Spannkräften, Werkstoffwahl für Vorrichtungselemente, Normteile-Kataloge), keine CAD-Konstruktion von Vorrichtungen und keine Toleranzrechnung im Detail. Der Kurs vermittelt Denkweise und Grundprinzipien, ist herstellerunabhängig und nicht an ein bestimmtes Spannsystem gebunden. Kein Ersatz für die Ausbildung zum Vorrichtungskonstrukteur oder die betriebliche Einweisung an einer konkreten Vorrichtung.

