Für wen
Neue Fachkräfte, Auszubildende und Quereinsteiger in Zerspanung und Umformung, die lernen wollen, welches Werkzeug für welche Aufgabe geeignet ist, woraus die gängigen Zerspanungswerkzeuge bestehen und wann ein Werkzeug stumpf ist. Auch geeignet für Einkauf und Arbeitsvorbereitung, die Werkzeugkosten und Standzeiten besser einordnen wollen. Keine Vorkenntnisse nötig.
Was Sie danach können
- die wichtigsten Schneidstoffe (HSS, Hartmetall, Beschichtungen) unterscheiden und grob einordnen, wann welcher Schneidstoff sinnvoll ist
- die Grundbauformen von Bohrern, Fräsern und Drehmeißeln benennen und ihren typischen Einsatzzweck erklären
- die Grundbauformen von Sägeblättern und Stanzwerkzeugen benennen und ihren typischen Einsatzzweck erklären
- erklären, woran man erkennt, dass ein Werkzeug stumpf ist, was Standzeit und Verschleiß bedeuten, und den Grundgedanken des Nachschärfens einordnen
So läuft der Kurs
Vier kompakte Lektionen mit rund 54 Minuten Lesezeit – für den schnellen Einstieg, in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 10 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Anleitung zum praktischen Schärfen selbst – das ist eine manuelle, maschinengebundene Fertigkeit, die Anleitung an der Schärfmaschine braucht, kein Onlinekurs. Auch keine physikalische Theorie des Schnittvorgangs mit Schnittwerten und Formeln (dafür der Kurs „Zerspanungstechnik Grundlagen“) und keine herstellerspezifischen Werkzeugkataloge oder Bestellnummern – der Kurs ist herstellerunabhängig. Kein Ersatz für die betriebliche Einweisung an der Maschine oder die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker.

