Für wen
Neue Fachkräfte, Auszubildende und Quereinsteiger in der Zerspanung, die verstehen wollen, was beim Schneiden von Metall physikalisch passiert – warum eine Maschine mit bestimmten Drehzahlen und Vorschüben läuft, statt „so schnell wie möglich“. Auch geeignet zur Vorbereitung oder Ergänzung des Kurses „CNC-Programmierung Grundlagen“. Keine Vorkenntnisse nötig.
Was Sie danach können
- die Begriffe Schnittgeschwindigkeit, Vorschub und Schnitttiefe definieren, ihre jeweilige Formel grob nachvollziehen und erklären, wie sie zusammenwirken
- die Grundformen der Spanbildung (Fließspan, Reißspan, Scherspan) unterscheiden und erklären, wovon die Spanform abhängt
- erklären, warum bei der Zerspanung Wärme entsteht, wohin sie abgeführt wird, und welche Rolle Kühlschmierstoffe, Minimalmengenschmierung und Trockenbearbeitung dabei spielen
- einordnen, wie Schnittgeschwindigkeit, Vorschub und Schnitttiefe die Standzeit eines Werkzeugs beeinflussen, und den Grundgedanken hinter der Wahl wirtschaftlicher Schnittwerte erklären
So läuft der Kurs
Vier kompakte Lektionen mit rund 55 Minuten Lesezeit – für den schnellen Einstieg, in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 10 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine CNC-Programmierung – dieser Kurs erklärt die physikalische Theorie hinter dem Schnittvorgang, der eigenständige Kurs „CNC-Programmierung Grundlagen“ erklärt, wie Schnittwerte in ein Programm für Fräsen und Drehen umgesetzt werden (G-Code, Wegbedingungen, Nullpunkte, Werkzeugkorrektur). Auch keine Werkzeugauswahl im Detail (dafür der Kurs „Werkzeugkunde“) und keine Schnittwerttabellen für konkrete Werkstoffe – das bleibt Erfahrungswissen und Herstellerangabe im Betrieb.

