Für wen
Metallverarbeitende Betriebe und Lohnfertiger, die Waren exportieren oder importieren – Geschäftsführung, Vertrieb, Einkauf und Auftragsabwicklung, die mit Zolltarifnummern, Ursprungsnachweisen und Lieferantenerklärungen zu tun haben. Der Kurs eignet sich auch ohne wehrtechnischen Bezug. Kaufmännisches Grundwissen im Export wird vorausgesetzt, keine Vorkenntnisse im Zollrecht.
Was Sie danach können
- erklären, warum die richtige Zolltarifierung für Zollsätze, Statistik und die Einordnung in Exportkontroll-/Dual-Use-Listen wichtig ist
- den Aufbau einer Zolltarifnummer (Harmonisiertes System, Kombinierte Nomenklatur, TARIC) grob nachvollziehen und einordnen, wann sich eine verbindliche Zolltarifauskunft (vZTA) lohnt
- präferenziellen von nicht-präferenziellem Ursprung unterscheiden und wissen, wofür EUR.1 und Ursprungszeugnis stehen
- die Rolle von Einzel- und Langzeit-Lieferantenerklärungen in der eigenen Lieferkette einordnen
- grob einschätzen, welche Zolltarifkapitel für Stahl- und Metallerzeugnisse typischerweise relevant sind, und das Zusammenspiel mit der Exportkontrolle in Grundzügen beschreiben
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 115 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen. Am Ende ein Abschlusstest mit 18 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Zollberatung, keine verbindliche Zolltarifauskunft der zuständigen Stelle und keine Einzelfallprüfung eines konkreten Produkts. Nicht Teil des Kurses: die Kombinierte Nomenklatur Position für Position, die produktspezifische Einreihung einzelner Bauteile, die Ursprungsregeln der einzelnen EU-Freihandelsabkommen im Detail, Zollverfahren wie aktive oder passive Veredelung.

