Für wen
Werkleiter, QS-Verantwortliche und Geschäftsführer in metallverarbeitenden Betrieben (Zerspanung, Umformung, Stahlbau), die die betriebliche Organisation der Prüfmittelüberwachung aufbauen oder überprüfen wollen – nicht die Bedienung einzelner Messmittel am Arbeitsplatz. Keine Vorkenntnisse in Metrologie nötig, aber Verantwortung für Organisation statt für die Messung selbst.
Was Sie danach können
- einen Prüfmittelbestand systematisch erfassen und ein Prüfmittelkataster mit den nötigen Stammdaten aufbauen oder ein bestehendes bewerten
- Kalibrierfristen erstmalig festlegen, laufend überwachen und anhand betrieblicher Erfahrung sachgerecht anpassen
- Kalibrierschein und Eichung begrifflich und rechtlich unterscheiden und einordnen, wann welches Verfahren infrage kommt
- die Grundanforderungen von DIN EN ISO 10012 an ein Messmanagementsystem benennen und von ISO 9001, Abschnitt 7.1.5, abgrenzen
- mit ausgemusterten, beschädigten oder durchgefallenen Prüfmitteln geregelt umgehen und einen externen Kalibrierdienstleister sachgerecht auswählen
So läuft der Kurs
Sieben Lektionen mit rund 105 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen: vom Prüfmittelkataster über Kalibrierfristen und DIN EN ISO 10012 bis zu Dokumentationspflichten und der Auswahl eines Kalibrierdienstleisters. Am Ende ein Selbsttest zum Abschluss: 14 Fragen, zur Selbstkontrolle, beliebig wiederholbar. Nach Abschluss gibt es die Teilnahmebescheinigung als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine Schulung zur Bedienung einzelner Messmittel – dafür gibt es den separaten Messmittel-Werker-Check. Keine Messunsicherheitsberechnung, keine statistische Prozessfähigkeit (Cmk/Cgk) und keine branchenspezifischen Zusatzanforderungen wie IATF 16949 oder AQAP. Keine akkreditierte Kalibrierung und keine ISO-9001-Auditorenqualifikation, keine betriebliche Verfahrensanweisung.

