Für wen
Facharbeiter und Auszubildende, die SPS-Grundwissen auffrischen oder neu erwerben wollen, sowie Werkleiter und Geschäftsführer, die verstehen wollen, worüber ihre Elektriker und Instandhalter reden, ohne selbst zu programmieren. Keine Vorkenntnisse in Elektrotechnik oder Programmierung nötig. Der Kurs ist herstellerneutral: Er behandelt die Grundlagen nach IEC 61131, nicht die Bedienung einer bestimmten Programmierumgebung wie TIA Portal, TwinCAT oder CODESYS.
Was Sie danach können
- Verbindungssteuerung und speicherprogrammierte Steuerung unterscheiden und ihre Vor- und Nachteile benennen
- den Aufbau einer SPS beschreiben: CPU, Ein-/Ausgänge, zentraler und dezentraler Aufbau, Bussysteme
- Grundbegriffe einordnen: Programmzyklus, Merker, Zähler, Timer
- die fünf Programmiersprachen nach IEC 61131-3 (KOP, FUP, AWL, ST, AS) grob unterscheiden
- eine einfache Ablaufsteuerung (Schrittkette) lesen
- Grundprinzipien der Maschinensicherheit bei SPS-Anwendungen einordnen (Not-Halt, Sicherheits-SPS, Performance Level)
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit rund 110 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen: vom Grundaufbau über Programmiersprachen und Ablaufsteuerung bis zur Maschinensicherheit. Am Ende ein Abschlusstest mit 16 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, drei Versuche. Wer besteht, erhält das Teilnahmezertifikat als PDF.
Was der Kurs nicht ist
Keine konkrete Programmierumgebung (TIA Portal, TwinCAT, CODESYS, Studio 5000), keine praktische Programmiererstellung an einer echten Steuerung und keine Detailtiefe zu speziellen Feldbusprotokollen. Er ersetzt keine steuerungsspezifische Einweisung und keine betriebliche Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik.

