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Vor dem Trennen
Das Trennverfahren und die Zuschnittplanung so festlegen, dass keine unkontrollierte Schnittfuge oder Rissgefahr entsteht.

Vor dem Trennen
Datum: 4. September 2026
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Das Trennverfahren und die Zuschnittplanung so festlegen, dass keine unkontrollierte Schnittfuge oder Rissgefahr entsteht.
Datum: _______________ Bauteil: _______________ Prüfer: _______________
Das Trennverfahren und die Zuschnittplanung so festlegen, dass keine unkontrollierte Schnittfuge oder Rissgefahr entsteht.
- Das Trennverfahren ist nach Dicke und Güte gewählt, wobei Wasserstrahl bevorzugt und Autogen nur mit festgelegtem Vorwärmregime eingesetzt wird.
- Bei Autogenschnitt ist auf 170 plus/minus 30 Grad Celsius vorgewärmt, im dicken Bereich zusätzlich mit vier Stunden Warmhalten geplant.
- Die Vorwärmzone deckt das ganze Blech oder einen 100-Millimeter-Streifen beiderseits der Schnittfuge ab.
- Die Schachtelung ist so geplant, dass künftige Biegelinien quer zur Walzrichtung liegen.
- An allen thermisch geschnittenen Kanten, die gefügt oder gebogen werden, ist ein Bearbeitungsaufmaß von 2 Millimetern eingeplant.
- Die Schnittteile sind breit genug, um die Wärme aufzunehmen, weil schmale Reststreifen reißen können.
- In der Anfrage ist die Schnittqualität spezifiziert, nicht nur das Trennverfahren.
- Die Chargenkennzeichnung ist vor dem Trennen auf jedes Teil übertragen.
Richtwerte zur Orientierung, ohne Gewähr. Verbindlich sind Normtexte, Herstellerangaben und die eigene Erprobung.
