Für wen
Werkleiter, Produktionsleiter sowie Einkaufs- und Dispositionsverantwortliche in kleinen und mittleren Metallbetrieben (Zerspanung, Umformung, Stahlbau), die Lagerhaltung und Materialdisposition selbst in die Hand nehmen wollen — typischerweise Betriebe, in denen das Lager nach Erfahrung bestückt wird und niemand genau sagen kann, wie viel Kapital im Regal steht. Kein Vorwissen in Logistik nötig.
Was Sie danach können
- erklären, warum Lagerhaltung echtes Geld kostet: Kapitalbindung, Fläche, Schwund, Veralterung
- Bestandsarten unterscheiden: Rohmaterial, unfertige Erzeugnisse, Fertigware, Ersatzteile
- mit ABC- und XYZ-Analyse Teile nach Wertanteil und Verbrauchsregelmäßigkeit einteilen
- Dispositionsverfahren einordnen: Bestellpunkt, verbrauchs- und bedarfsgesteuert, Grundgedanke Kanban
- den Zusammenhang von Sicherheitsbestand, Lieferzeit und Bedarfsschwankung erklären
- Umschlagshäufigkeit, Lagerreichweite und Bestandsgenauigkeit berechnen und nutzen
- Grundprinzipien von Lagerordnung und Materialfluss auf den eigenen Betrieb übertragen
So läuft der Kurs
Acht Lektionen mit 120 Minuten Lesezeit, in beliebig vielen Sitzungen. Nach jeder Lektion Wissensfragen zur Selbstkontrolle, am Ende ein Selbsttest zum Abschluss: 20 Fragen, zur Selbstkontrolle, beliebig wiederholbar. Nach Abschluss gibt es die Teilnahmebescheinigung als PDF. Der Zugang gilt 90 Tage ab Freischaltung, ohne Konto.
Was der Kurs nicht ist
Keine Softwareauswahl und keine Kaufempfehlung für Lagerverwaltungs- oder ERP-Produkte, keine Lagerflächen- oder Fördertechnikplanung und kein Ersatz für eine Begleitung bei der Umstellung im eigenen Betrieb.

